mini|250px|Darstellung des aufgeschnittenen, ausgewachsenen Röhrenknochens, am Beispiel des menschlichen Oberarmknochens (Humerus)
Die Epiphysis ossis, kurz „Epiphyse“, bezeichnet das Gelenkende, also das proximale und distale Endstück der langen Röhrenknochen.Willibald Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, 266., aktualisierte Auflage, de Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-11-033997-0 Stichwort: Epiphyse
Dieser Knochenabschnitt geht beim Erwachsenen ohne scharfe Begrenzung in die Metaphyse über.
Während des kindlichen Wachstums findet sich hier die für das Knochenwachstum verantwortliche Epiphysenfuge.
Die Epiphyse ist beim Kind knorpelig angelegt. Während der Skelettentwicklung bilden sich zunächst Knochenkerne, die mit Abschluss des Skelettwachstums in die Erwachsenenform übergeben.Duden Epiphyse
Der Begriff ist nicht zu verwechseln mit der auch „Epiphyse“ (oder Epiphysis cerebri) genannten Zirbeldrüse des Gehirns.
Veränderungen der Epiphysen Im Röntgenbild erkennbare Veränderungen der Epiphysen:F. Hefti: Kinderorthopädie in der Praxis. Springer 1998, S. 648, ISBN 3-540-61480-X. Conradi-Hünermann-Syndrom Morbus Trevor Mukopolysaccharidose Metatropischer Zwergwuchs Multiple epiphysäre Dysplasie Pseudoachondroplasie Spondyloepiphysäre Dysplasie Stickler-Syndrom
Einzelnachweise
Kategorie:Osteologie