Gisela Fechner (* 5. November 1926 in Gelsenkirchen; † 10. April 2016 in Bad Gandersheim) war eine deutsche Politikerin (SPD).

Leben Gisela Fechner trat im Jahr 1945 in die SPD ein. Bei der Berliner Wahl 1967 wurde sie in die Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks Spandau gewählt. Am 29. April 1971 rückte sie für den in die Verwaltung wechselnden späteren Senator Gerhard Heimann als Abgeordnete des Berliner Abgeordnetenhauses nach. Bis 1985 gehörte sie während vier Wahlperioden dem Berliner Landesparlament an. Sie engagierte sich im Justizausschuss und im Petitionsausschuss. Ihre besondere Aufmerksamkeit galt dem Strafvollzug und den Belangen der Strafgefangenen. Außerdem gehörte sie jahrelang dem Gnadenausschuss des Abgeordnetenhauses an.

Für ihr gemeinnütziges Engagement wurde Fechner 1985 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Die Laudatio bei der Überreichung im Dezember hielt der damalige Präsident des Abgeordnetenhauses Peter Rebsch.

Literatur Werner Breunig, Andreas Herbst (Hrsg.): Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 (= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin. Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 135 f.

Weblinks SPD Berlin – Biographie Abgeordnetenhaus von Berlin – Nachruf

Einzelnachweise

Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1926 Kategorie:Gestorben 2016 Kategorie:Frau