Martin Illi (* 1956 in Zürich) ist ein Schweizer Historiker.

Leben 1978 erlangte Illi die Matura und studierte anschliessend in Zürich Allgemeine Geschichte, Geografie, Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Illi promovierte 1991 an der Universität Zürich mit einer Arbeit über das Begräbnis und den Kirchhof in der vorindustriellen Stadt.

Er realisiert zahlreiche Buch- und Ausstellungsprojekte besonders zur Geschichte des Kantons und der Stadt Zürich, wo er auch Stadtführungen leitet. Ferner war er 2009 bis 2018 Mitglied der Bildredaktion des Historischen Lexikons der Schweiz. des Historischen Lexikons der Schweiz.

Publikationen (Auswahl) Von der Schîssgruob zur modernen Stadtentwässerung. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1987, ISBN 3-85823-173-8. Wohin die Toten gingen. Begräbnis und Kirchhof in der vorindustriellen Stadt. Chronos, Zürich 1992, ISBN 3-905278-95-2. mit Renata Windler: Stadtkirche Winterthur. Archäologie und Geschichte. Chronos, Zürich 1994, ISBN 3-905311-43-7. Die Constaffel in Zürich. Von Bürgermeister Rudolf Brun bis ins 20. Jahrhundert. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2003, ISBN 3-03823-021-9. Von der Kameralistik zum New Public Management. Geschichte der Zürcher Kantonsverwaltung von 1803 bis 1998. Chronos, Zürich 2008, ISBN 978-3-0340-0887-7. mit Ernst Welti: Ruhestand statt Altersnot. 100 Jahre Pensionskasse Stadt Zürich. 1913–2013. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2013, ISBN 978-3-03823-831-7. mit Daniel Kauz, Fabian Saner, Marisa Thöni-Coray: Vom Bauerndorf zur Uhrenmetropole. Grenchen im 19. und 20. Jahrhundert. Chronos, Zürich 2018, ISBN 978-3-0340-1408-3. als Bildredaktor, mit Urban Fink, Ruedi Graf, Oliver Ittensohn, P. Gregor Jäggi, Peter Keller, Fabian Saner, Oliver Schneider, unter der Projektleitung von Verena Bider: Stadtgeschichte Solothurn, 19. und 20. Jahrhundert. Herausgegeben von der Einwohnergemeinde der Stadt Solothurn. Lehrmittelverlag des Kantons Solothurn, Solothurn 2020, ISBN 978-3-905470-81-9. Rokoko in Aussersihl. Zunft Hard 1922–2022. Scheidegger&Spiess, Zürich 2022, ISBN 978-3-03942-086-5.

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