Chauvigné (bretonisch: Kelvinieg) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Ille-et-Vilaine in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Fougères-Vitré und zum Kanton Val-Couesnon. Die Einwohner werden Chauvignéens und Chauvignéennes genannt.

Auszeichnungen Die Gemeinde erhielt 2022 die Auszeichnung „Zwei Blumen“, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.

Geographie Chauvigné liegt etwa 19 Kilometer westnordwestlich von Fougères. Umgeben wird Chauvigné von den Nachbargemeinden Val-Couesnon mit Tremblay im Norden, Saint-Marc-le-Blanc im Osten, Le Tiercent im Südosten, Saint-Christophe-de-Valains im Süden, Vieux-Vy-sur-Couesnon im Südwesten sowie Romazy im Westen.

Geschichte Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden prähistorische Funde gemacht.

Während des römischen Reiches lag der Ort an der Straße von Rennes über Avranches und Corseul nach Jublains.

Im 11. Jahrhundert wird der Ort und die Kirche von Chauvigné erstmals erwähnt. Ein Ortsadel mit dem Namen Gradelon existierte zu dieser Zeit.

Von Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1990er Jahre halbierte sich die Einwohnerzahl. Die fast ausschließliche Abhängigkeit von der Landwirtschaft machte sich deutlich bemerkbar. Lediglich die Granitbrüche kamen als neue Erwerbsquelle hinzu.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017Einwohner 789 741 704 617 566 575 710 845 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Pfarrkirche Notre-Dame-de-l’Assomption mit Langhaus und Apsis aus dem 12. Jahrhundert, Umbauten im 16., 18. und 19. Jahrhundert mini|links|Pfarrkirche Notre-Dame-de-l’Assomption

Gemeindepartnerschaften Mit der deutschen Gemeinde Steinfeld in Unterfranken (Bayern) besteht seit 1992 eine Partnerschaft.

Persönlichkeiten

Guillaume-René Meignan (1817–1896), Erzbischof von Tours 1884–1896, Kardinal

Literatur Le Patrimoine des Communes d’Ille-et-Vilaine. Flohic Editions, Band 1, Paris 2000, ISBN 2-84234-072-8, S. 52–56.

Weblinks

Einzelnachweise

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