miniatur|300px|Der Kessenicher Bergfriedhof im Spätsommer 2014 Der Kessenicher Bergfriedhof (auch: Neuer Kessenicher Friedhof) befindet sich am Ende der Straße Am Buchenhang am Rand des Bonner Ortsteils Kessenich. Unterhalb des Friedhofs endet die Gregor-Mendel-Straße. Wegen seiner Lage am Osthang des Venusberges trägt er die Bezeichnung „Bergfriedhof“.Neuer Friedhof Kessenich, Historische Grünflächen, Website des Bundes Heimat und Umwelt in Deutschland
Der Friedhof wurde 1893 nach Schließung des rund 400 Meter entfernten Alten Kessenicher Friedhofs an der Nikolausstraße eröffnet. Der Friedhof mit seinem geschützten Baumbestand ist Ruhestätte vieler Bonner Persönlichkeiten; besonders viele Professoren der Bonner Universität sind hier bestattet. Teilweise sind Grabstellen prunkvoll ausgestaltet. Die 17.000 Quadratmeter große Anlage ist durch einen Zaun eingegrenzt und verfügt über eine Aussegnungskapelle aus dem Jahr 1960. Der Friedhof steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz.
Grabstätten bekannter Personen Friedrich von Bezold (1848–1928), HistorikerBonner Gelehrte: Geschichtswissenschaften, 150 Jahre Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn, 1818–1968, Band 6 von Bonner Gelehrte: Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in Bonn, Röhrscheid 1968, S. 284 Bernhard Custodis (1876–1951), PfarrerCustodis, Bernhard, Stadtlexikon Bonn Sebastian Dani (1899–1985), Stadtdirektor von Bonn Franz Johann Guilleaume (1848–1914), Unternehmer Eduard Hegel (1911–2005), Kirchenhistoriker Walther Holtzmann (1891–1963), Historiker Therese Körner (1901–1994), Gründungsmitglied der Bonner CDU, Stadtverordnete (1946–1964)Dieter Partzsch: Sie lebten einst in Kessenich. Bonn 1997, S. 130 Gustav Krukenberg (1888–1980), SS-General Jan Loh (1931–2018), Bonner Original Hermann Pörzgen (1905–1976), Journalist Johannes Justus Rein (1835–1918), Geograph Theodor Saemisch (1833–1909), OphthalmologeKlaus Hammann, Edwin Theodor Saemisch, 1969 Aloys Schulte (1857–1941), HistorikerIn Memoriam: Walther Holtzmann, Alma mater, Ausgaben 17–24, Bouvier 1965, S. 29 Karl Sell (1845–1914), Kirchenhistoriker Werner Stürmer (1925–1988), Künstler Friedrich Karl Vialon (1905–1990), Jurist und StaatssekretärDieter Partzsch: Sie lebten einst in Kessenich. Bonn 1997, S. 136
Trivia Im Krimi „Schnapspralinen“ der Autorin Sabine Trinkaus aus dem Jahr 2015 wird der Mord an einer auf dem Bergfriedhof Kessenich aufgefundenen Leiche aufgeklärt.Lesung von Buchautorin Sabine Trinkaus: Lakritz vor Schnapspraline, 22. Mai 2015, Bonner General-Anzeiger
Siehe auch Liste der Baudenkmäler im Bonner Ortsteil Kessenich
Einzelnachweise und Anmerkungen
Weblinks
Kategorie:Friedhof in Bonn Kategorie:Kessenich (Bonn) Kategorie:Baudenkmal in Bonn Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren