Der sterbende Hof: Der Kampf einer Kärntner Bergbäuerin um die Erhaltung ihres HofesTitel nach Josef Nadler: Literaturgeschichte der deutschen Schweiz. Grethlein & Company, 1932, S. 452. ist eine Erzählung von Gustav Renker. Sie erschien 1927 als 264-seitiges Buch im L. Staackmann Verlag Leipzig.

Inhalt

Der Roman thematisiert die Überflutung eines Kärntner Bauernhofs durch den Bau eines Stausees bzw. die Trauer, welche das Ereignis bei den Hofbesitzern auslöst. Im Mittelpunkt des Romans steht die Bäuerin Notburga Gaberning, die inmitten einer ihr fremdgewordenen Zeit beharrlich ihren Besitz verteidigt.Arno Mulot: Die Deutsche Dichtung unserer Zeit: Teil 1. J. B. Metzler’sche Verlagsbuchhandlung, 1937, S. 11 Der Bauernhof wird betrauert wie ein Mensch, und der Verherrlichung des Bauerntums steht eine Abwertung der Moderne gegenüber.Karin Neidhart: Nationalsozialistisches Gedankengut in der Schweiz: eine vergleichende Studie schweizerischer und deutscher Schulbücher zwischen 1900 und 1945. Peter Lang AG, 2004, S. 86. ISBN 9783631518922

Damit gliedert sich das Werk mit Peter Roseggers Jakob dem Letzten und Jakob Bossharts Heimat in eine Reihe alpiner Antimoderne.Vgl. Aloys Dreyer: Geschichte der alpinen Literatur: ein Abriss. Gesellschaft Alpiner Bücherfreunde, 1938, S. 127. Und: Josef Nadler: Literaturgeschichte der deutschen Schweiz. Grethlein & Company, 1932, S. 452.

Kapitel

Die drei Hochrauter-Buben Dreikönigsingen Der Holzwurm Vom Kaufmann Bedenau zur Base Gretel Der Peter-und-Paulstag Wildwasser Der Wille des Onkel Gabernig Beim Tostenwirt Der alte Cyprian geht ins Märchenland Das Lager in der Mühle Lichter auf dem See Heimkehr

Autobiographisches

In der Widmung an seine Mutter bezeugt Renker eine autobiographische Grundlage des Romans:

Einzelnachweise

Kategorie:Werk von Gustav Renker Kategorie:Heimatliteratur Kategorie:Literatur (Österreich) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Deutsch)