Hünhan ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Burghaun im osthessischen Landkreis Fulda.

Geographische Lage Hünhan ist rund einen Kilometer vom Kernort Burghaun entfernt und liegt südöstlich davon am westlichen Rand des Haunetals. Die Ortslage ist baulich durch ein Gewerbegebiet mit Burghaun zusammengewachsen. Die Gemarkungsfläche beträgt 377 Hektar (1961), davon sind 94 Hektar bewaldet.

Geschichte Ortsgeschichte Urkundlich erscheint Hunioham oder Hunihan erstmals im Jahre 815/816 in einem Zehntvertrag zwischen dem Fuldaer Abt Ratgar und dem Würzburger Bischof Wolfgar. auf der Webseite des „Förderkreises Mariengrotte Hünhan e. V.“

Zum 31. Dezember 1971 fusionierten im Zuge der Gebietsreform in Hessen die bis dahin selbständigen Gemeinden Burghaun, Hünhan, Rothenkirchen und Steinbach im Landkreis Hünfeld freiwillig zur erweiterten Gemeinde Burghaun. Für Hünhan sowie für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Burghaun wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.

Bevölkerung Einwohnerentwicklung 1812: 24 Feuerstellen, 479 Seelen

Religionszugehörigkeit  Quelle: Historisches Ortslexikon • 1885: ein evangelischer (= 0,42 %), 238 katholische (= 99,58 %) Einwohner • 1961: 9 evangelische (= 3,38 %), 256 katholische (= 96,24 %) Einwohner

Politik Für Hünhan besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Hünhan) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 59,9 %. Es erhielten die „Bürgerliste Hünhan“ mit 56,67 % drei Sitze, und die CDU mit 43,33 % zwei Sitze. Der Ortsbeirat wählte Michael Koch zum Ortsvorsteher.

Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde 1960–1972 Wendelin JünemannHubert Ziegler: Aus der Vergangenheit Burghauns. In: Burghaun im Wandel der Zeiten. Gemeinde Burghaun (Hrsg.). Fulda, 1980. S. 138–145

Verkehr Durch Hünhan führt die Kreisstraße 140, die den Ort mit Burghaun und Sargenzell verbindet. In der Ortsdurchfahrt zweigt von der K 140 die K 141 ab, die zu dem Verkehrsknoten führt, der bei Hünfeld die Bundesstraße 84 mit der Bundesstraße 27 verknüpft.

Literatur Adrian Seib: Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Fulda II. Burghaun, Eiterfeld, Hünfeld, Nüsttal, Rasdorf. Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Herausgeber und Verlag), Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8062-2607-2, S. 87–93.

Weblinks Webauftritt der Marktgemeinde Burghaun

Einzelnachweise

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