Die Typ 14 10-cm-Haubitze (jap. , Jūyonen-shiki jū-senchi ryūdanhō) war eine Haubitze, die vom Kaiserlich Japanischen Heer im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg, im Japanisch-Sowjetischen Grenzkonflikt und während des Pazifikkrieges von 1925 bis 1945 eingesetzt wurde. Die Bezeichnung Typ 14 deutet dabei auf das Jahr der Truppeneinführung, dem 14. Jahr der Herrschaft von Kaiser Taishō bzw. 1925 nach gregorianischem Kalender, hin.

Geschichte Während der Sibirischen Intervention 1918 bis 1922 hatte das Kaiserlich Japanische Heer einige Skoda 100-mm-Modell-1916-Haubitzen von der Roten Armee erbeutet, die aus österreichisch-ungarischer Produktion stammten. Diese wurden 1925 umgerüstet, um japanische 105-mm-Granaten zu verschießen.Ness, S. 135. Die Haubitze hatte einen Spreizholm, der durch sich überkreuzende Stangen auseinandergehalten wurde. Der Rückstoß wurde durch ein pneumatisches-Federsystem aufgefangen. Das österreichisch-ungarische Okular wurde beibehalten und mit weiteren Zielerfassungen für verschiedene Munitionstypen ergänzt.

Technische Daten Kaliber: 105 mm Rohrlänge: 2,180 m Höhenrichtbereich: −10° bis +42° Seitenrichtbereich: 6° Geschützgewicht: 1250 kg Geschossgewicht: 16 kg Mündungsgeschwindigkeit V0 = 320 m/s Maximale Reichweite: 7800 m

Literatur Steve J. Zaloga: Defense of Japan, 1945 (= Fortress. 99). Osprey Publishing, Oxford u. a. 2010, ISBN 978-1-84603-687-3. Leland Ness: Guide to Japanese Ground Forces 1937-1945: Volume 2: Weapons of the Imperial Japanese Army & Navy Ground Forces Helion & Company, 2014, ISBN 978-19099-8275-8.

Einzelnachweise

Kategorie:Geschütz Kaliber 100 mm bis 200 mm Typ #::14