Leimbach ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Eiterfeld im osthessischen Landkreis Fulda.
Geographische Lage Der Ortsteil Leimbach ist etwa eineinhalb Kilometer vom Hauptort Eiterfeld entfernt und liegt südlich davon im Talsystem der oberen Eitra in der Rhön.
Geschichte Die erste bekannte schriftliche Nennung des Ortes Leimbach stammt aus dem Jahr 925.
Gebietsreform Zum regionalen Abschluss der Gebietsreform in Hessen verloren letzte kleine selbständige Gemeinden wie Leimbach kraft Landesgesetzes ihre Eigenständigkeit. So wurden mit Wirkung vom 1. August 1972 die Gemeinden Buchenau, Leimbach, Mengers, Ufhausen und Wölf in die Gemeinde Eiterfeld im Landkreis Hünfeld eingegliedert, der zugleich mit dem Landkreis Fulda zu einem Landkreis mit dem Namen Landkreis Fulda zusammengeschlossen wurde. In ihm wurde die vorher kreisfreie Stadt Fulda zur Kreisstadt. Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Eiterfeld wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.
Bevölkerung Einwohnerentwicklung 1812: 26 Feuerstellen, 290 Seelen
Religionszugehörigkeit
Quelle: Historisches Ortslexikon • 1885: 294 katholische (= 100 %) Einwohner • 1961: 26 evangelische (= 7,41 %), 318 katholische (= 90,60 %) Einwohner
Persönlichkeiten Johann Georg Giebel (1813–1867), Bürgermeister und Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung
Verkehr Durch Leimbach führt die Landesstraße 3171, die den Ort mit Eiterfeld und Burghaun verbindet. Im Ort zweigt die Kreisstraße 145 nach Süden in Richtung Malges ab.
Literatur Adrian Seib: Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Fulda II. Burghaun, Eiterfeld, Hünfeld, Nüsttal, Rasdorf. Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Herausgeber und Verlag), Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8062-2607-2, S. 205–212.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Fulda Kategorie:Geographie (Eiterfeld) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Fulda) Kategorie:Ersterwähnung 925 Kategorie:Gemeindeauflösung 1972