Oberweisenborn ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Eiterfeld im osthessischen Landkreis Fulda.

Geographische Lage Der Ortsteil Oberweisenborn ist etwa dreieinhalb Kilometer vom Hauptort Eiterfeld entfernt und liegt nordöstlich davon im Quellgebiet der (südlichen) Solz in der Rhön.

Geschichte Die früheste erhalten gebliebene Erwähnung des Ortes in der Schreibweise Ober-Weisenborn beurkundet dessen Existenz seit dem Jahr 1336.

Gebietsreform Im Zuge der Gebietsreform in Hessen ergab sich eine Reihe freiwilliger Zusammenlegungen von Gemeinden, an denen sich auch die bis dahin selbständige Gemeinde Oberweisenborn beteiligte. Daraufhin beschloss die Landesregierung mit Wirkung vom 1. April 1972 die Eingliederung der Gemeinden Dittlofrod und Oberweisenborn im Landkreis Hünfeld in die Gemeinde Eiterfeld. Für Oberweisenborn wurde, wie für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Eiterfeld, ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.

Bevölkerung Einwohnerentwicklung

 Quelle: Historisches Ortslexikon 1510: 5 Viehhalter 1701: 2 Bauern, 6 Halbbauern und 3 Hüttner 1789: 10 Bauern und 3 Hüttner 1812: 14 Feuerstellen, 165 Seelen

Religionszugehörigkeit

 Quelle: Historisches Ortslexikon • 1885: 6 evangelische (= 4,80 %),119 katholische (= 95,20 %) Einwohner • 1961: 11 evangelische (= 9,09 %), 110 katholische (= 90,91 %) Einwohner

Verkehr Oberweisenborn liegt knapp östlich der Landesstraße 3171 (zwischen Eiterfeld und Schenklengsfeld) und ist mit dieser durch die kurze Kreisstraße 157 als Stichstraße verbunden.

Literatur Adrian Seib: Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Fulda II. Burghaun, Eiterfeld, Hünfeld, Nüsttal, Rasdorf. Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Herausgeber und Verlag), Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8062-2607-2, S. 216–218.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Fulda Kategorie:Geographie (Eiterfeld) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Fulda) Kategorie:Ersterwähnung 1336 Kategorie:Gemeindeauflösung 1972