mini|Kurogane 95 mini|Kurogane 95 mini|Kurogane Baby Tōkyū Kurogane Kōgyō K.K. (jap. ), zuvor Nihon Jidōsha K.K. (, auch Nippon Jidōsha), Nihon Nainenki Seizō K.K. (, engl. Nippon Internal Combustion Engine Company Ltd.) und Nihon Jidōsha Kōgyō K.K. (, engl. Nippon Motor Industry), war ein Hersteller von Kraftfahrzeugen aus Japan.

Unternehmensgeschichte Das Unternehmen Nippon Jidōsha aus Ōmori begann 1928 mit der Produktion von Kraftfahrzeugen. Der Markenname lautete zunächst New Era. 1936 erfolgte die Umfirmierung in Nihon Nainenki Seizō K.K. Ab 1937 lautete der Markenname Kurogane (). Allerdings wurden bereits 1935 und 1936 Prototypen so genannt. Weitere Werke befanden sich zu der Zeit in Amagasaki, Kamata, Kawasaki und Samukawa.

Nach dem Krieg wurde das Werk Kamata zeitweise an Toyota vermietet. 1957 wurde Ōta Jidōsha Kōgyō übernommen und die Firmierung in Nihon Jidōsha Kōgyō K.K. geändert. Andere Quellen nennen für die Zeit von 1935 bis 1959 nur eine Firmierung, entweder Nippon Nainenki Seizo oder Nippon Jidōsha. 1959 erfolgte die letzte Umfirmierung in Tōkyū Kurogane Kōgyō bzw. fälschlich auch Tokyo Kurogane Kogyo.

1962 endete die Produktion.

Fahrzeuge Personenkraftwagen Ab den späten 1920er-Jahren entstanden mehrere Typen von Personenkraftwagen. Deren Entwicklung orientierte sich teilweise an Modellen der Nordamerikanischen Automobilindustrie. Für die Entwicklung der leichteren Fahrzeuge nahm man sich europäische Modelle wie beispielsweise von DKW zur Orientierung.

Nutzfahrzeuge Zunächst entstanden dreirädrige Nutzfahrzeuge mit einzelnem Vorderrad. Ab 1949 fertigte das Unternehmen überwiegend Nutzfahrzeuge mit drei und vier Rädern. Darunter war das Modell Baby mit einem luftgekühlten Zweizylinder-Viertaktmotor mit 356 cm³ Hubraum und 18 PS Leistung im Heck.

Militärfahrzeuge Für das japanische Militär entstanden etliche Fahrzeuge, darunter auch ein motorisiertes Lastendreirad, das als Modell „Motor-Tricycle-Kurrogane“ bekannt ist und konstruktive Ähnlichkeiten mit dem italienischen Moto Guzzi TriAlce hat.Catalog of enemy ordnance materiel: Motor-Tricycle-Kurrogane, Band 2, Seite 31

Um 1933 sah das japanische Militär Bedarf für allradgetriebene Geländewagen, wie den Mitsubishi PX-33, der allerdings nicht eingeführt wurde. Stattdessen kam 1937 von Kurogane der Typ 95 Aufklärungswagen zum Militär. Vorausgegangen war 1935 ein Prototyp als zweitürige Limousine als Type 95 Model 1 und 1936 ein Roadster als Type 95 Model 2. Dieser Kleinwagen mit Allradantrieb war für das Militär konzipiert worden. Es gab auch Varianten als Pickup. Anfangs bot er zwei Sitze, später drei Sitze. Hiervon entstanden etwa 3.000 Fahrzeuge oder insgesamt rund 4.800 Fahrzeuge.

Literatur

Jan P. Norbye: Autos made in Japan. Konzerne · Daten · Fakten. Alle Marken und Modelle 1912–1992. Bleicher Verlag, Gerlingen 1991, ISBN 3-88350-161-1, S. 61, S. 74 und S. 89.

Weblinks

Auf 3wheelers.com (englisch). Kurogane. Auf dauto.nl (niederländisch). Kurogane. Auf allcarindex.com (englisch).

Einzelnachweise Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company, Inc., Publishers, London 2000, ISBN 0-7864-0972-X, S. 168. (englisch) Jan P. Norbye: Autos made in Japan. Konzerne · Daten · Fakten. Alle Marken und Modelle 1912–1992. Bleicher Verlag, Gerlingen 1991, ISBN 3-88350-161-1, S. 61, S. 74 und S. 89.

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