Der Todesflieger ist der Titel eines deutschen Detektiv-Stummfilms aus der Harry-Hill-Reihe, den Valy Arnheim nach einer Idee von Margot Palles und dem danach geschriebenen Manuskript von Alf Zengerling im Jahre 1921 realisierte. Er verkörperte darin auch den Detektiv Harry Hill. An seiner Seite spielten Marga LindtPhoto »Marga Lindt in Der Todes-Flieger« In: Illustrierte Filmwoche. Jg. 9, Nr. 18, 1921 bei ebay.ch, abgerufen am 12. April 2016. und Victor Colani.Photo des Künstlers mit Widmung von 1933 bei ebayimg.com, abgerufen am 12. April 2016; zu Colani vgl. auch kinotv.com
Handlung Ein Artikel von Ludwig Brauner im Düsseldorfer Kinematograph No. 757 vom August 1921 vgl. PDF, S. 119–121 in der Rubik „Berliner Filmneuheiten“ (Uraufführungen) beschreibt den Film wie folgt:
Hintergrund Die Bauten entwarf Bernhard Schwidewski, an der Kamera stand Hermann Schadock. Der Produzent war Richard Spelling. Der Film lag der Zensur am 24. Juni 1921 vor und wurde unter der Nummer B.03517 zugelassen.vgl. Birett, Quellen, Filmdaten ab 1920. Er wurde am 12. August 1921 im Passage-Theater in Berlin uraufgeführt. Den Erstverleih übernahm die Firma Werner & Walter in Leipzig.
In einer Anzeige im Kinematograph Düsseldorf No. 760 vom September 1921 „So urteilt die Presse über Harry Hill“ in: Kinematograph, 11. September 1921, PDF wird „Der Todesflieger“ als der „erste Großfilm der Harry Hill-Sensations-Detektiv-Serie 1921–22“ ausgelobt; „der zweite Großfilm ‚Die Hochbahnkatastrophe‘“, heißt es weiter, sei „in Kürze vorführbereit“. Die Anzeige zitiert Pressestimmen aus der Lichtbild-Bühne, der Leipziger Allgemeinen Zeitung, der Neuen Berliner 12 Uhr-Mittagszeitung, dem Berliner Tageblatt und dem 8-Uhr Abendblatt Berlin sowie der Zeitschrift Der deutsche Film.
In München lief in Erstaufführung „Der Todesflieger, 15. sensationelles Erlebnis des Welt-Detektivs Harry Hill in 6 Akten“ im „Welt-Kino“ in der Kaufingerstr. 14. vgl. S. 352 in: Allgemeine Zeitung, Band 124, Ausgaben 27–52, Verlag Bayerische Druckerei und Verlagsanstalt, 1921.
In Dresden wurde der „Detektiv-Schlager Der Todesflieger Das neueste und sensationellste Erlebnis des Meisterdetektivs Harry Hill in 6 großen sensationellen und äußerst spannenden Akten“ in den Vaterland-Lichtspielen am Freiberger Platz 20 aufgeführt. vgl. Dresdner Volkszeitung Nr. 281, 32. Jahrgang, vom 3. Dezember 1921, S. 14. PDF
In der Rubrik „Neues vom Film“ der Dresdner Neuesten Nachrichten erschien Tags darauf Nr. 283 vom 4. Dezember 1921, Seite 13. PDF eine Rezension der Aufführung:
Literatur Deutsches Theater-Lexikon. Band 7, Teile 38–39: Zedler – Zysset. Verlag Walter de Gruyter, 2011, ISBN 978-3-11-026901-7, S. 3751. (zu Zengerling Alf, eigtl. Aloys Alfons) Alfred Krautz: International directory of cinematographers, set- and costume designers in film. Band 4. Verlag Saur, 1984, ISBN 3-598-21434-0, S. 347. Alfred Krautz, Hille Krautz, Joris Krautz: Encyclopedia of film directors in the United States of America and Europe. Band 2, Verlag Saur, 1997, ISBN 3-598-21502-9, S. 16. (zu Arnheim) Tobias Nagl: Die unheimliche Maschine. Rasse und Repräsentation im Weimarer Kino. Forschungen zu Film- und Medienwissenschaft. Edition Text + Kritik, Verlag 2009, ISBN 978-3-88377-910-2, S. 77, 814.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1921 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Stummfilm Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Filmdrama Kategorie:Kriminalfilm