hochkant|mini|Josef Reichlin Freiherr von Meldegg als Oberst auf einer Lithographie von Josef Kriehuber (1853) Joseph Ludwig Christoph Freiherr Reichlin von Meldegg (* 14. Mai 1804; † 12. Juni 1886 in Görz) war ein österreich-ungarischer Feldmarschallleutnant. Er wird manchmal mit dem badischen Juristen und Beamten Josef von Reichlin-Meldegg (1806–1876) verwechselt.Friedrich Max Kircheisen: Bibliographie des Napoleonischen Zeitalters einschließlich der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Georg Olms, Hildesheim 1977, S. 283,

Laufbahn Nachdem Reichlin von Meldegg am 17. Mai 1854 zum Generalmajor ernannt worden war, folgte fast genau zehn Jahre später, am 17. April 1864, die Beförderung zum Feldmarschallleutnant. Mit der Beförderung wurde Reichlin von Meldegg, der zu dieser Zeit Festungskommandant von Arad war, zum Festungskommandanten von Temeswar ernannt.Personalangelegenheiten in: k.k. Armee-Verordnungsblatt, No. 38, 21. Juli 1864, S. 211, Anton Peter Petri: Biographisches Lexikon des Banater Deutschtums. Th. Breit Verlag, Marquartstein 1992, ISBN 3-922046-76-2. Ab 1866 war Meldegg Festungskommandant in Komárno.Personal-Veränderungen in der k.k. österreichischen Armee (Vom 15. Mai bis 15. Juni 1866), Streffleurs militärische Zeitschrift, Gerold, Wien 1866, S. 79, Am 1. Juni 1869 wurde er pensioniert.

Familie Er war verheiratet mit Mathilde Henriette, geb. 1819 als Gräfin von Wimpffen, der Tochter von Franz Karl Eduard von Wimpffen. Über ihre Tochter Elsa (* um 1846 in Orșova; † 1923 in Mödling) waren sie die Schwiegereltern von Stephan Millenkovich-Milow.

Einzelnachweise

Kategorie:Feldmarschallleutnant (Kaisertum Österreich) Kategorie:Feldmarschallleutnant (Österreich-Ungarn) Joseph Ludwig Christoph Kategorie:Geboren 1804 Kategorie:Gestorben 1886 Kategorie:Mann