mini|Die Dorfkirche in Alt Rehse, Portalansicht mini|Die Dorfkirche in Alt Rehse, Seitenansicht mini|hochkant|Die Dorfkirche in Alt Rehse, Turmansicht Die evangelische Dorfkirche in Alt Rehse ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Alt Rehse, einem Ortsteil der Stadt Penzlin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in (Mecklenburg-Vorpommern). Das Gebäude ersetzt eine Vorgängerkirche.Vorgänger
Geschichte und Architektur Der Herzog Bogislaw aus Pommern bestätigte 1182 dem Prämonstratenserkloster Broda die Besitzungen, zu denen auch das Dorf Reze (Rehse) gehörte. Alt Rehse war von 1594 bis 1960 auch Pfarrdorf für Krukow und Mallin.Pfarrdorf
Die neugotische Saalkirche schließt nach Osten dreiseitig.Georg Dehio, bearbeitet von Hans-Christian Feldmann, Gerd Baier, Dietlinde Brugmann, Antje Heling, Barbara Rimpel: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg Vorpommern. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2000, ISBN 3-422-03081-6, S. 12. Sie steht auf rechteckigem Grundriss und wurde aus gehauenen Feldsteinen errichtet.Grundriss Von 1883 bis 1893 (in einer anderen Quelle ist als Bauzeit 1889 bis 1893 angegebenBauzeit) wurde sie aus Feld- und Backstein errichtet. Die Außenwände sind durch mehrere Stützpfeiler und spitzbogige hohe Fenster mit Backsteinfassungen gegliedert.Gliederung der Wände Das spitzbogige Eingangsportal befindet sich in einem mehrfach gestuften Gewände aus Backstein. In den Innenraum ist eine flache Decke eingezogen, der Raum ist restauriert. Bemerkenswert ist die Backsteinausmauerung im Altarbereich.Backsteinausmauerung Auf der rechten Seite steht die offene Patronatsloge für die Familie von Hauff. Das Obergeschoss des angesetzten Westturmes ist in Fachwerk gebaut. Zum Gebäude gehört auch eine beheizbare Winterkirche.Winterkirche
Ausstattung Die neugotischeNeugotische Ausstattung Holzausstattung stammt überwiegend aus der Bauzeit. Im Mittelfeld des Altares mit Altarschranke ist ein modernes Gemälde zum Thema Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu sehen.Altarbild Frau Krug malte es 1992; es zeigt ein doppeltes Dreieck, eine Taube, eine Krone, sowie einen Weinstock.Altarbild Das Taufbecken ist mit Holzornamenten verziert. Der Fuß der einfachen Kanzel ist weiß gefasst, die Kanzel hat keinen Schalldeckel.
Glocken Im Turm hängen zwei Glocken, sie wurden im 14. und 15. Jahrhundert gegossen.
Literatur Georg Dehio, bearbeitet von Hans-Christian Feldmann, Gerd Baier, Dietlinde Brugmann, Antje Heling, Barbara Rimpel: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg Vorpommern. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2000, ISBN 3-422-03081-6.
Weblinks
Baubeschreibung und Geschichte Fotos des Innenraumes Friedrich Schlie, Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Großherzogthums Mecklenburg-Schwerin
Einzelnachweise
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