Dzikowizna ist eine Siedlung () in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren, die zur Stadt- und Landgemeinde Ryn (Rhein) im Powiat Giżycki (Kreis Lötzen) gehört.

Geographische Lage DzikowiznaDie folgenden Angaben entsprechen dem einschlägigen polnischen Kartenwerk. Die deutschen Quellen identifizieren den polnischen Namen Dzikowizna mit dem einstigen deutschen Ludwigsheim, einem Schützenhaus mit Schießstand nordöstlich der Stadt Ryn (Rhein) – nahe der heutigen Nebenstraße zwischen Canki (Waldhof) und Głąbowo (Glombowen, 1938–1945 Leithof) liegt an der nordöstlichen Spitze des Jezioro Orło (, 1938–1945 Arlener See), 16 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Giżycko (Lötzen).

Geschichte Der Ort ist bereits auf Landkarten zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Dzikowizna verzeichnet. Später existierte dort bis 1945 das Schützenhaus Ludwigsheim. Der nicht bewohnte Ort – der seine Bedeutung einem Schützenhaus mit Schießstand verdankte – gehörte zur Stadt Rhein (Ryn) oder zur Gemeinde OrlenDietrich Lange: Ludwigsheim. In: Geographisches Ortsregister Ostpreußen. 2005. (1938–1945 Arlen, ).

Als kleine Siedlung ist Dzikowizna heute eine Ortschaft im Verbund der Stadt- und Landgemeinde Ryn (Rhein) im Powiat Giżycki (Kreis Lötzen), bis 1998 der Woiwodschaft Suwałki, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Religionen Die heutige kirchliche Zugehörigkeit Dzkowiznas besteht seitens der katholischen Kirche zur Pfarrei Unbefleckte Empfängnis Mariä in Ryn.

Auch evangelischerseits besteht der Bezug zu Ryn zur dortigen Evangelisch-Augsburgischen Pfarrgemeinde.

Verkehr Bei seiner Lage am Nordostufer des Jezioro Orło ist Dzikowizna lediglich über Landwege erreichbar: von der polnischen Landesstraße DK 59 (frühere deutsche Reichsstraße 140) aus von Tros (Trossen) und von Canki (Waldhof), außerdem von Jeziorko (Jesziorken, 1928–1945 Preußenburg) auf direktem Wege. Eine Bahnanbindung besteht nicht.

Einzelnachweise

Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Ryn