Der Citroën Typ B2 ersetzte im Juni 1921 den Citroën Typ A. Das bis 1926 gebaute Modell war das zweite Automobil des französischen Autoherstellers Citroën.
Beschreibung Der B2 hatte einen Vierzylinder-Ottomotor mit 1452 cm³ Hubraum und 20 PS (15 kW) Leistung, etwas mehr als der Typ A. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 72 km/h, der Verbrauch im Durchschnitt etwa 8 l Benzin pro 100 km. Die Kraft übertrug ein unsynchronisiertes 3-Gang-Getriebe. Der Typ B2 erwarb sich schnell einen guten Ruf für Robustheit und Wirtschaftlichkeit. Die Modellreihe wurde in der 1915 eröffneten Citroën-Fabrik Quai de Javel im 15. Arrondissement von Paris gebaut.
Gab es den Typ A nur als Torpedo und Coupé de Ville, war der B2 auch als geschlossene Limousine sowie als Pritschenwagen erhältlich. 1924 startete der Bau des Nachfolgemodells Citroën B10, das bereits 1925 durch den Citroën B12 ersetzt wurde. Der B2 blieb noch bis 1926 in Produktion und wurde in 89.841 Exemplaren gefertigt.
B2 Sport Caddy Der B2 Sport Caddy hatte eine von der Carrosserie Labourdette entworfene Bootsheck-Karosserie mit drei Sitzen sowie einen Motor mit 22 PS (16 kW).
Saharadurchquerung mit B2-Halbkettenfahrzeugen Mit 5 Halbkettenfahrzeugen auf Basis des Typs B2 startete André Citroën 1922 seine erste Saharatour von Touggourt in Algerien nach Timbuktu in Mali.Ariane Audouin-Dubreuil, Expedition Afrika, S. 9 1924 startete dann die Croisière Noire.
Einstufung im französischen Steuer- und Versicherungssystem Wie sein Vorgänger war der Wagen ein 10 CV.
Literatur
Weblinks
Informationen und viele Bilder zum Citroën Typ B2 in histomobile.com
Einzelnachweise
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