mini|Die Kanzel im Würzburger Dom Am Würzburger Dom wurde erstmals 1419 eine Stelle des Dompredigers gestiftet. Zeitweise wurde das Amt als officium legendi et praedicandi („Dienst des Lesens und Predigens“), verstanden, die Domprediger waren auch zur Abhaltung von theologischen Vorlesungen an der Universität Würzburg verpflichtet.Anton Schmid: Die Anfänge der Domprädikaturen in den deutschsprachigen Diözesen. In: Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte 89 (1994), Heft 1–2, S. 78–110, hier S. 83.94.

Als Domprediger waren in Würzburg tätig: Name von bisJohann Geiler von Kaysersberg14771478Johann Reyß (Reßy)Theobald Freudenberger: Der Würzburger Domprediger Dr. Johann Reßy. Ein Beitrag zur Geschichte der Seelsorge im Bistum Würzburg am Vorabend der Reformation. (KLK 11), Münster 1954, in: TThZ 63 (1954) 316f.15031517Paul Speratus15201522Johann Gramanngenannt Johannes Poliander15221525Johann Haner (Hain)14. Februar 15251526Augustin Mair CRSA, Weihbischof1536 ?1543 (†) ?Andreas Wigand SJMitte des 17. JahrhundertsMelchior Cornäus SJ16591662Philipp Gersenius SJBeginn des 18. JahrhundertsPhilipp Kisel SJMitte des 18. Jahrhunderts

Die Domprediger der nach der Säkularisation im Jahr 1818 neu errichteten Diözese Würzburg werden in der Liste der Mitglieder des Domkapitels geführt.

Weblinks Liste der Würzburger Domprediger auf wuerzburgwiki.de (abgerufen am 4. Dezember 2022)

Einzelnachweise

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