mini|hochkant|Elżbieta Witek (2019)
Elżbieta Barbara Witek (* 17. Dezember 1957 in Jawor als Elżbieta Barbara Zbanuch) ist eine polnische Politikerin (PiS). Sie ist seit 2005 Abgeordnete des Sejm in der V., VI., VII., VIII., IX. und X. Wahlperiode. Zwischen 2015 und 2017 war sie Ministerin ohne Geschäftsbereich und von 2015 bis 2016 Pressesprecherin der PiS. Im Jahr 2019 war sie kurzzeitig Ministerin für Inneres und Verwaltung und vom August 2019 bis November 2023 Sejmmarschallin. Seit 2024 ist sie stellvertretende Vorsitzende der PiS.
Leben und Beruf Im Jahr 1980 schloss Elżbieta Witek ein Studium an der Fakultät für Philosophie und Geschichtswissenschaft der Universität Breslau ab. Danach arbeitete sie als Lehrerin und Schulleiterin in Jawor. 1996 absolvierte sie ein Aufbaustudium im Bereich Europastudien an der Universität Breslau. Von 2004 bis 2008 war sie stellvertretende Vorsitzende des Sportvereins Olimpia Jawor.„Elżbieta Witek“ auf mamprawowiedziec.pl, abgerufen am 15. November 2025.
Witek war seit 1980 verheiratet und ist Mutter zweier Töchter.„Nowa marszałek Sejmu prywatnie. Oto rodzina Elżbiety Witek“ auf natemat.pl, abgerufen am 15. November 2025. Ihr Ehemann Stanisław starb 2024 im Alter von 72 Jahren.„Nie żyje mąż byłej marszałek Sejmu“ auf tvn24.pl, abgerufen am 15. November 2025.
Politik mini|Elżbieta Witek beim Treffen mit Nancy Pelosi (2020) 1980 wurde Witek Mitglied der Solidarność. 1982 wurde sie wegen oppositionellen Wirkens für drei Monate inhaftiert. Zu Beginn der 90er-Jahre gehörte sie der von Solidarność-Aktivisten gegründeten Bewegung Ruch Obywatelski Akcja Demokratyczna an. Bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 kandidierte sie vergeblich für das lokale Wahlkomitee „Ligi Jaworskiej“ für den Stadtrat ihrer Heimatstadt. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 bewarb sie sich um das Amt der Bürgermeisterin von Jawor. Mit 18,7 % der Stimmen verpasste sie denn Einzug in die Stichwahl.Ergebnis auf der Seit der Wahlkommission, abgerufen am 15. November 2025. Ihr gelang jedoch auf der Liste des Wahlkomitees „Prawo i Samorządność“ der Einzug in den Stadtrat.Ergebnis auf der Seit der Wahlkommission, abgerufen am 15. November 2025.
Bei der Parlamentswahl im Jahre 2001 kandidierte Witek ohne Erfolg von der Wahlliste der Prawo i Sprawiedliwość (PiS),Ergebnis auf der Seit der Wahlkommission, abgerufen am 15. November 2025. jedoch gelang ihr der Einzug in den Sejm bei der darauffolgenden Parlamentswahl.Ergebnis auf der Seit der Wahlkommission, abgerufen am 15. November 2025. Bei den Wahlen 2007,Ergebnis auf der Seit der Wahlkommission, abgerufen am 15. November 2025. 2011Ergebnis auf der Seit der Wahlkommission, abgerufen am 15. November 2025. und 2015Ergebnis auf der Seit der Wahlkommission, abgerufen am 15. November 2025. konnte sie erneut ein Abgeordnetenmandat erzielen. Zwischenzeitlich war sie 2011 in den Politischen Ausschuss der PiS gewählt worden.„Mariusz Kamiński nowym wiceszefem PiS“ auf www.tvn24.pl, abgerufen am 15. November 2025. Von Juli 2015 bis Dezember 2016 führte sie die Funktion als Pressesprecherin der PiS aus.
Nach der gewonnenen Parlamentswahl ihrer Partei wurde sie am 16. November 2015 zur Ministerin ohne Geschäftsbereich im Kabinett Szydło berufen. Ihre vorzeitige Entlassung erfolgte am 18. Dezember 2017 im Kabinett Morawiecki I. Im August 2019 wurde sie als Nachfolgerin des zurückgetretenen Marek Kuchciński zur neuen Sejmmarschallin gewählt. Sie behielt dieses Amt ebenso nach den für die PiS erfolgreichen Sejmwahlen 2019. Bei dieser war sie erneut in das Parlament gewählt worden.Ergebnis auf der Seit der Wahlkommission, abgerufen am 15. November 2025. Die PiS als stärkste Fraktion schlug Witek auch nach den Wahlen 2023, bei denen sie zum sechsten Mal in Folge ein Mandat gewonnen hatte,Ergebnis auf der Seit der Wahlkommission, abgerufen am 15. November 2025. wieder für das Amt der Parlamentspräsidentin vor. Sie unterlag jedoch dem Kandidaten der sich abzeichnenden neuen Regierungsfraktionen, Szymon Hołownia, mit 193 zu 265 Stimmen. Anschließend scheiterte auch ihre Kandidatur als Vizemarschallin des Sejm. Seit 2024 ist sie stellvertretende Vorsitzende der PiS.
Ehrungen 2013 Krzyż Wolności i SolidarnościVerleihnachricht in Monitor Polski 2013, S. 366. 2022 Orden des Fürsten Jaroslaw des Weisen (Ukraine)„Marszałkowie Witek i Grodzki wśród odznaczonych Orderem Księcia Jarosława Mądrego“ auf kresy24.pl, abgerufen am 15. November 2025.
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