Leopold Oberländer (* 4. August 1811 in Königsberg in Franken; † 25. August 1868 in Coburg) war ein deutscher Jurist und Politiker. Er war Bürgermeister von Coburg (1846–1865) und Abgeordneter des. 5. (1844–1848) und 7. (1850–1852) Landtags von Sachsen Coburg.
Leben Als Sohn eines Rats und Amtmanns geboren, besuchte er ab 1827 das Gymnasium Casimirianum in Coburg und studierte von 1832 bis 1834 Rechtswissenschaften in Jena. Dort wurde er 1832 Mitglied der Jenaischen Burschenschaft/Arminia. Nach seinem Studium trat er 1838 in den Dienst der Stadt Coburg, deren Bürgermeister er 1846 wurde und für die er Abgeordneter des. 5. und 7. Landtags von Sachsen Coburg war.
Ehrungen 1865: Geheimer Regierungsrat Verdienstkreuz Sachsen-Coburg-Gotha Ritterkreuz des belgischen Leopold-Ordens
Literatur Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 8: Supplement L–Z. Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6051-1, S. 117.
Kategorie:Landtagsabgeordneter (Gemeinschaftlicher Landtag Sachsen-Coburg und Gotha) Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Coburg) Kategorie:Geheimer Regierungsrat Kategorie:Träger des Leopoldsordens (Ritter) Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1811 Kategorie:Gestorben 1868 Kategorie:Mann Kategorie:Bürgermeister (Coburg)