Entlibühl oder Äntebüel, früher auch Koschmannskeller KopfEugen Baumann: Die Vegetation des Untersees (Bodensee). Eine floristisch-kritische und Biologische Studie. Schweizerbart, Stuttgart 1911, S. 43. war eine kleine Insel im Untersee des Bodensees rund 30 Meter vor dem Schweizer Ufer unterhalb von Gottlieben im Kanton Thurgau. Die Insel ist auf historischen Karten von Swisstopo von 1966 bis 1995 vor der westlichen Grenze der Gemeinde Gottlieben zur früheren Nachbargemeinde Triboltingen (1975 nach Ermatingen eingemeindet) eingezeichnet.Ansicht 1995 Ab 2003 findet sich hier auf der Karte der Name Äntebüel in dunkelblauer Schrift, sowie umgeben von einer geschlossenen Isobathe, also als Bezeichnung für ein hydrographisches Objekt wie z. B. einer Untiefe.Ansicht 2003 Eine kartometrische Messung der ehemaligen Insel ergibt eine Längenausdehnung Ost-West von 70 Metern, eine grösste Breite von 25 Metern, und eine Fläche von rund 1100 Quadratmetern oder 0,11 Hektar.
Der Name Äntebüel wird gedeutet als „Erhöhung im Wasser, auf der sich die Enten gerne aufhalten“.ortsnamen.ch: Äntebüel
Die Insel bestand vorwiegend aus Schnegglisand. In einer Veröffentlichung von 1911 heisst es:
Einzelnachweise
Kategorie:Ehemalige Insel Kategorie:Gottlieben Kategorie:Geographie (Bodensee) Kategorie:Geographie (Kanton Thurgau)