Hofamt ist eine Ortschaft auf dem Gebiet der gleichnamigen Katastralgemeinde in der Stadtgemeinde Frohnleiten im österreichischen Bundesland Steiermark. Hofamt zählt Bewohner (Stand ) auf einer Fläche von 804,40 ha. Der Arzbach fließt durch die Ortschaft.

Geografie Der Großteil des Gebiets besteht aus Wäldern, die zum Großteil im Privatbesitz sind. In der Ortschaft Hofamt liegen der Haneggkogel (), der Fuchskogel () und der Zöllerkogel (). Die Ortschaft ist über die Arzwaldgrabenstraße (Gemeinden Übelbach, Deutschfeistritz und Peggau) und den Oberschenkenbergweg (Streusiedlung Altenberg, Gemeinde Frohnleiten) aus erreichbar. Den Übergang zwischen Arzwaldgraben und Altenberg ermöglicht ein Sattel an der Flur Schenkenberg auf 909 m, der heute von einer asphaltierten Straße erschlossen ist. Auch zweigen hier Fahrwege in den Ratlosgraben und auf den Schenkenberg ab. Am Sattel verläuft die Grenze zur Katastralgemeinde Gams Hofamt ist 13 Kilometer vom Ortszentrum Frohnleitens entfernt.

Bevölkerungsentwicklung Die Tabelle zeigt die Bevölkerungsveränderung der Ortschaft Hofamt.http://www.statistik.at/blickgem/vz2/g60610.pdfhttp://www.statistik.at/blickgem/rg3/g60610.pdf Ortschaft 15.05.2001 31.10.2011 01.01.2015 Hofamt 75 75 77

Kultur und Sehenswürdigkeiten An dem Sattel am Schenkenberg liegen neben einem traditionsreichen Gasthaus (Ebenwirt) eine Kapelle, ein ehemaliges Schulgebäude (Erzherzog-Johann-Schule) sowie der baulich bemerkenswerte Hof vulgo Fuchs mit Jahreszahl 1568 an der Südostfassade.

Dreifaltigkeitskapelle 1928 wurde neben dem Gasthof Ebenwirt eine hölzerne Kapelle errichtet, die 1961 aufgrund des Straßenbaus versetzt werden musste. 1962 erfolgte ein Neubau in Stein. Die Kapelle misst 4 mal 3 Meter und hat einen kleinen hölzernen Glockenturm. Die großflächigen Malereien in ihrem Inneren schuf der Maler Alois Riegler, zwei barocke Engelsfiguren und eine Marienstatue kamen durch private Spender in die Kapelle. Jährlich werden hier drei Messen sowie die Osterspeisensegnung gefeiert.

Schulgebäude Ab etwa 1800 fand am Schenkenberg ein von den Bauern selbst organisierter Schulbetrieb statt, der um 1830 von den Redemptoristen aus Frohnleiten übernommen wurde. Auch danach wurde der Unterricht noch in einem Zimmer des Hofes vulgo Fuchs abgehalten, erst 1864 wurde durch die Gemeinde ein eigenes Schulhaus errichtet, die nun auch den Lehrer anstellte. 1869 besuchten 12 Kinder diese Schule. Das Schulhaus wurde 1883 erweitert und ab 1959 aufgrund zunehmender Schülerzahlen grundlegend umgebaut bzw. neu errichtet. Anlässlich des hundertsten Todestages von Erzherzog Johann wurde die Schule Erzherzog-Johann-Schule getauft. Der Unterricht im neuen Gebäude begann 1961, jedoch wurde die Schule Anfang der 1970er-Jahre geschlossen.

Literatur Othmar Pickl: 700 Jahre Marktgemeinde Frohnleiten. Marktgemeinde Frohnleiten, 1996.

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Einzelnachweise

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