Das Bezirksrabbinat Weilburg mit Sitz in Weilburg, einer Stadt im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen, wurde 1843 eingerichtet.

Im Jahr 1925 wurden die bis dahin selbständigen Rabbinatsbezirke Bad Ems und Weilburg zum Rabbinatsbezirk Bad Ems und Weilburg vereinigt.

Bezirksrabbiner 1843 bis 1844: Samuel Süßkind (1811–1894) 1844 bis 1860: Abraham Treuenfels 1860 bis 1880: Salomon Wormser (1814–1887) 1880 bis 1887: Israel Goldschmidt (1849–1924) 1887 bis 1890: Samuel Hirsch Margulies (1858–1922) 1890 bis 1892: Abraham Lewinsky (1866–1941), danach Landrabbiner zu Hildesheim (1892–1935).Jörg Schneider, Die jüdische Gemeinde in Hildesheim : 1871 - 1942, Hildesheim: Stadtarchiv, 2003, (=Schriftenreihe des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek Hildesheim / Stadtarchiv und Stadtbibliothek Hildesheim. - Hildesheim: Gerstenberg, 1978- ; Bd. 31), zugl.: Göttingen, Univ., Diss., 1999, S. 8–11 im Kap. 5. Die Hildesheimer Rabbiner. ISBN 3-931987-11-6. 1893 bis 1924: Emil Elias Landau (1842–1924), nach seinem Tod 1924 wurde das Rabbinat Weilburg mit Bad Ems vereinigt. Von 1890 bis 1931 amtierte der Rabbiner Laser Weingarten (1863–1937) zunächst in Bad Ems. Er war ab 1924 zuständig für das vereinigte Bezirksrabbinat. Von 1931 bis 1939 war der letzte Rabbiner Friedrich Laupheimer (1890–1965), der 1939 nach Palästina emigrierte.

Gemeinden des Bezirksrabbinats Jüdische Gemeinde Dornburg Jüdische Gemeinde Ellar Jüdische Gemeinde Hachenburg Jüdische Gemeinde Hadamar Jüdische Gemeinde Herborn Jüdische Gemeinde Weilburg Jüdische Gemeinde Westerburg

Weblinks Beschreibung bei Alemannia Judaica

Einzelnachweise

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