miniatur|Die Dorfkirche in Alt Käbelich Die Evangelisch-lutherische Dorfkirche Alt Käbelich ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Alt Käbelich, einem Ortsteil von Lindetal im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern). Die Gemeinde gehört zur Propstei Neustrelitz im Kirchenkreis Mecklenburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche).Information zur Zugehörigkeit der Gemeinde. Das Gebäude steht inmitten eines Friedhofes.

Geschichte und Architektur Das Feldsteingebäude vom Ende des 13. Jahrhunderts besitzt einen Turm in gleicher Breite. Das Gebäude diente ursprünglich als Wehrkirche.Wehrkirche Der Turm war vom Schiff aus über eine in das Obergeschoss führende Treppe erschlossen. Der ursprünglich barocke Turmaufsatz wurde 1988 durch das heutige Turmdach ersetzt.Georg Dehio, bearbeitet von Hans-Christian Feldmann, Gerd Baier, Dietlinde Brugmann, Antje Heling, Barbara Rimpel: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg Vorpommern. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2000, ISBN 3-422-03081-6, S. 9 In der Westseite des querstehenden Kirchturmes befindet sich eine spitzbogige Pforte. Etwa zwei Meter darüber befinden sich drei weiße Blenden. Im oberen Teil des Turmes befinden sich keine Fenster.Beschreibung des Turmes Das Stufenportal in der Westseite ist spitzbogig, zwei weitere Portale gliedern die Südwand. In der Süd- und Westwand sowie im Giebel der Ostseite befinden sich Zwillingsblenden auf Kapitellkonsolen. Die Wände sind durch schlanke Spitzbogenfenster gegliedert, im Osten befindet sich eine Gruppe von drei Fenstern, die Ende des 19. Jahrhunderts verändert wurde. Die Vorhalle an der Südseite wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts angefügt.

Ausstattung Die einheitliche neugotische Ausstattung aus Holz wurde im 19. Jahrhundert angefertigt Bemerkenswert ist ein Lesepult von 1775. Die Kanzel ist mit einem Schalldeckel ausgestattet. Auf dem Altarbild wird die Auferstehung Christi gezeigt, zu beiden Seiten flankieren Engel mit weißen Flügeln die Szenerie.Ausstattung Neben der Priesterpforte ist eine alte Handmühle als Weihwasserbecken vermauert.

Orgel Die Disposition der einmanualigen Orgel mit Pedal stammt von Barnim Grüneberg, er baute das Instrument 1891 als Opus 326 Manual C–f3 Bordun 16′ Principal 8′ Gedackt 8′ Salicional 8′ Aeoline 8′ Octave 4′ Floete 4′ Pedal C–d1 Subbass 16′ Oktavbass 8′ Principal 2′

Koppeln: Pedalkoppel

Literatur Georg Dehio, bearbeitet von Hans-Christian Feldmann, Gerd Baier, Dietlinde Brugmann, Antje Heling, Barbara Rimpel: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg Vorpommern. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2000, ISBN 3-422-03081-6.

Weblinks Website der Kirchengemeinde Geschichte Orgel-Information Geschichte und Baubeschreibung

Einzelnachweise

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