mini|Katerina Belkina (2026) Katerina Belkina (* 1974 in Kuibyschew) ist eine russische Fotokünstlerin und Malerin.
Leben Katerina Belkina wuchs in einem künstlerischen Haushalt auf. Auch ihre Mutter war Künstlerin. Ab 1989 studierte Belkina an der Kunstschule und der Petrow-Wodkin-Kunstakademie in Samara. Von 1994 bis 1999 arbeitete sie beim Verlag Fedorow in Samara. 2000 schrieb sie sich an der Michael-Musorin-Akademie für Fotografie in ihrer Heimatstadt ein und studierte dort bis 2002. Gleichzeitig arbeitete sie als Computergrafikerin bei einem russischen TV-Sender.Belkina bei artmol.ru, abgerufen am 25. März 2016 Mitte der 2000er Jahre wurde Belkina international bekannt, als die italienische Zeitschrift Il Fotografo sie in der Reihe „Große Fotografen“ vorstellte.Dodo Veneziano: Fairy Forrest. Il Fotografo, Nr. 12, 2006, S. 7–18 2007 folgte eine Vorstellung in Fine Art PhotoFine Art Photo, Nr. 2. Mai 2007, S. 98/99, 2008 in der türkischen Fotozeitschrift Bak.Katerina Tumanova. BAK, Nr. 12, 2008, S. 154–165 ()
2007 wurde Katerina Belkina für den russischen Kandinsky-Preis nominiert. 2009/2010 nahm sie an der ersten Fotobiennale des Russischen Museums im Marmorpalast in Sankt Petersburg teil.I Фотобиеннале Русского музея: Россия, которую они отобрали, fontanka.ru, 7. Dezember 2009 (russisch) 2011 wurde ihr im Rahmen der 4. Moskauer Biennale für zeitgenössische Kunst eine von Tatiana Kurtanova kuratierte Ausstellung eingerichtet., Website der Moskau Biennale, abgerufen am 26. März 2016 Während der Kunstmesse Art Paris 2013 wurde Belkina auch einem größeren Kunstpublikum bekannt. In der Berichterstattung über den Ehrengast Russland wurde Belkina erwähnt und ihre Werke wurden als beispielhaft für die moderne Kunstszene Russlands angeführt.Art Paris Art Fair. Palace Costes, Nr. 96, Februar/März 2013, S. 150Art Paris Art Fair regarde á l’Est. Le Journal des Arts, Nr, 387, März 2013, Titelseite und „Dossier“, S. 21–26Que faire à l’art fair de Paris. Grazia, 22. März 2013Marie C. Alibert: Art Paris Art Fair. Le Magazine, 22. März 2013, o. S.Focus sur art scène russe. Beaux Arts, 4/2013, o. S.
Für Die Sünderin (Englisch: The Sinner) erhielt sie 2015 den mit 6.000 Euro dotierten Internationalen Lucas-Cranach-PreisN. May: Cranach-Preis an Russin, Frankfurter Rundschau, 20. April 2015 und gewann 2016 den Hasselblad Masters’ Competition.
Sie ist Mitglied der Union der Fotografen Russlands., Gebrüder-Lumière-Zentrum für Fotografie, abgerufen am 25. März 2016 Ab 2013 lebte und arbeitete sie in Berlin und in Werder. Katerina Belkina ist im November 2025 nach Dresden umgezogen. Sie wohnt in der Dresdner Altstadt und betreibt ein Atelier in Moritzburg bei Dresden.
Werk Belkinas fotografisches Werk ist stark beeinflusst von der Malerei. Die Künstlerin konzentriert sich ganz auf Frauenporträts.Porzellanteint vor spiegelnder Hochhausfassade, taz, 21. Mai 2015, S. 15 In den letzten Jahren sind es vor allem inszenierte Selbstporträts, die ihre Arbeit bestimmen.Katerina Belkina, LensCulture So setzt sich Belkina In ihrem preisgekrönten Werk „Die Sünderin“ als Schwangere in Pose. Hinter ihr ist Christus und die Ehebrecherin von Lucas Cranach dem Jüngeren zu sehen. Belkina imitiert die Kleidung der Ehebrecherin und nimmt deren Platz ein, in dem sie sich vor diese setzt. So löst sie die Frau aus der Menge und stellt sie in das Zentrum des Bildes.Pascale Rondez: Schlachtfeld der Sünde. Bildbetrachtung. BART — Magazin für Kunst und Gott, September 2015, S. 52/53 In der Serie „Paint“ kombiniert sie malerische und fotografische Elemente und stellte Gemälde berühmter Maler nach. Die Serie „Hieroglyph“ besteht aus Körperfragmenten, die zu Collagen verarbeitet wurden. In der Serie No Man's Land inszeniert sie ihre Figuren nach Protagonistinnen in Märchen und Fabeln, die sie mit archetypischen Vorstellungen verknüpft und mit Elementen der modernen Pop-Kultur schmückt.Yulia Thikonova: Katerina Belkina: No Man’s World. Eyemazing, 6/2008, S. 164/165 Die Serie „Empty Spaces“ entstand 2010/11. Hier inszeniert sich Belkina in einem futuristischen Stil vor urbanen Räumen.
Ihre Fotografien wurde unter anderem in Photo Art, Twill, Kunstbeeld.NLCover, Kunstbeeld, Nr. 12, 2008, dem Monthly Photo MagazineCover, Monthly Photo Magazine, Nr. 527, Dezember 2012, der Fine Art Photo, Zebra, National Geographic und der russischen Gala veröffentlicht.
Auszeichnungen (Auswahl) 2008: Art4.ru Museum Awards, Moskau 2008: Px3 Photo Competition, Paris (1., 2. und 3. Platz in verschiedenen Kategorien für die Serien „Paint“ und „Not a Man’s World“) 2008: Art Interview – International Online Artist Competition, Berlin (1. Platz) 2010: Px3 Photo Competition, Paris (1. Platz in der Kategorie „Portrait“) 2012: IPA International Photography Awards, Los Angeles (1. Platz in den Kategorien „Fine Art, Collage“, „Fine Art, Portrait“, „People, Self-Portrait“ und „Special, Digitally Enhanced“)Gewinner 2012, Website der IPA, abgerufen am 25. März 2016 2014: MIFA Moscow International Foto Awards, Moskau (1. Platz in der Kategorie „Fine Art“) 2015: Internationaler Lucas-Cranach-Preis der Cranach-Stiftung (1. Platz)Fotografin Katerina Belkina erhält Lucas-Cranach-Preis, Deutschlandradio Kultur vom 19. April 2015, abgerufen am 25. März 2016 2015: MIFA Moscow International Foto Awards, Moskau (1. Platz in zwei Kategorien) 2016: Hasselblad Masters Award (1. Platz in der Kategorie „Art“)
Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen 2008: 25 women I loved, FotoLoft Gallery, Moskau, Russland 2011: Empty Spaces, Einzelausstellung im Rahmen der 4. Moskau Biennale für zeitgenössische Kunst, FotoLoft Gallery, Moskau 2014: Empty Spaces, Duncan Miller Gallery, Santa Monica, USA, Galerie-Website, abgerufen am 25. März 2016 2015: The Sinner, Being 3 Gallery, Peking, China 2016: Humanism, CreArte Studio, Oderzo, Italien 2017: Repast, Till Richter Museum, Buggenhagen 2017: Katerina Belkina, Direktorenhaus - Museum für Kunst Handwerk Design, Berlin 2020: Katerina Belkina - Spaceless, Galerie Z22, BerlinKaterina Belkina - Spaceless, artfacts.net, abgerufen am 21. Mai 2020
Gruppenausstellungen 2009: Erste Fotobiennale des Russischen Museums, Marmorpalast, Sankt Petersburg, Russland 2010: Russian Tales, EXPRMNTL Gallery, Toulouse, Frankreich 2012: Madre Russia, Museo Civico, Asolo, Italy 2012: Crossover, 3+1, 2nd PHOTOSPECTRUM 2012, Seoul, Südkorea 2015: Humble me, aeroplastics contemporary, Brüssel, Belgien 2015: Cranach und die Moderne, Stiftung Christliche Kunst Wittenberg, Lutherstadt Wittenberg 2015: Cranach 2.0, Cranach-Stiftung Wittenberg, Lutherstadt Wittenberg 2016: PhotograpHER - women taking photos of women, Spazio Contemporanea, Brescia, Italien 2016: error: x, OSTRALE – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Dresden 2016: Until It Turns Slightly Pink…, C.A.M Gallery, Istanbul, Türkei 2017: CRANACH. Meister - Marke - Moderne, Museum Kunstpalast Düsseldorf 2017: HUMAN/DIGITAL: a symbiotic love affair, Kunsthal Rotterdam, Niederlande 2017: Nature Morte. Contemporary Artists Revive the Still Life, Nationalmuseum Breslau, Polen 2017: Denn durch die Liebe wird der Mensch besser, Stiftung Christliche Kunst Wittenberg 2017: so weit – so gut, Kunsthalle Erfurt
Literatur Professionelle Fotografie, Nr. 4, 27. April 2011, S. 8–12 Rodrigo Castillo: Artista rusa se pone en los zapatos de los grandes maesrtos de la pintura. Las Ultimas Noticias, 22. Februar 2015, S. 30 Katerina Belkina. Ausstellungskatalog, Galerie Lilja Zakirova, Heusden 2015 My Work Is My Personal Theatre. KOCMOC Publishing Space, Berlin 2020, ISBN 978-3-948174-05-7
Weblinks
Website der Künstlerin „Empty Spaces“ by Katerina Belkina; A Fascinating Self-Portrait Series, Huffington Post, 4. Februar 2013 Künstlerranking auf ArtFacts.net Katerina Belkina, photography-now
Einzelnachweise
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