DeWolff ist eine niederländische Band aus dem Bereich Psychedelic- und Bluesrock. Sie wurde 2007 in Geleen gegründet und besteht aus den Brüdern Luka (Schlagzeug, Gesang) und Pablo van de Poel (Gitarre, Gesang) sowie Robin Piso (Hammondorgel, Keyboard und Gesang). Ihre Besetzung entspricht der eines Orgeltrios.

Geschichte Ihren Namen hat die Band der Figur „The Wolf“ aus dem Film Pulp Fiction, dargestellt von Harvey Keitel, nachempfunden.Bandinterview bei lordsofmetal.nl DeWolff gewann im Jahr 2008 den ersten Preis eines landesweiten Talentwettbewerbs. Im August jenes Jahres erhielten sie einen Plattenvertrag. Zu dem Zeitpunkt war Schlagzeuger Luka van de Poel erst 14, Gitarrist Pablo van de Poel 16, Keyboarder Robin Piso 17 Jahre alt.Paul Verstappen, Popband DeWolff te vroeg geboren, zuiderlucht.eu vom 9. September 2008 Konzerten im Amsterdamer Paradiso folgten 2010 erste Auftritte auch in Belgien und Deutschland, unter anderem auf dem Crossroads-Festival in Bonn, wo sie zum ersten Mal für den Rockpalast des WDR aufgenommen wurden. Die Webseite des Rockpalast attestiert DeWolff, „die Welt mit wildem, psychedelischem Sixties-Blues-Rock zu erschüttern“. Die drei Niederländer nähmen den Hörer mit „in eine Zeit, in der Led Zeppelin, Cream, Pink Floyd und Deep Purple die Welt beherrschten“.DeWolff auf der Homepage des WDR-Rockpalast

Den endgültigen Durchbruch brachte dem Trio sein zweites Album Orchards/Lupine, ein „psychedelische[r] Klassiker der Neuzeit“, Musiktheater Piano vom 6. November 2014. Auf der B-Seite von DeWolff IV (2012) veröffentlichten DeWolff mit A Mind Slip eine „Mini-Rockoper“, mit der sie auch live „das volle Psychedelik-Brett“ botenKlaus Reckert, Gesehen! Zappanale #23 / 04.08.2012, Bad Doberan, Galopprennbahn, PopFrontal-Konzertkritik vom August 2012. 2014 folgte Grand Southern Electric, auf dem die Band „verstärkt die Geschichte des US-amerikanischen Southern Rock aufarbeite[t]“.

Als sechstes Studioalbum erschien 2016 Roux-Ga-Roux, das von der Kritik ebenfalls mit Lob bedacht wurde. Klaus Bornemann schrieb bei BetreutesProggen.de: „DeWolff zelebrieren US Southern Rock mit einer kultivierten Grundstimmung [...] Jede Sekunde der 51 Minuten macht einfach nur Freude.“Klaus Bornemann, DeWolff - Roux-Ga-Roux, BetreutesProggen.de vom 10. Februar 2016 Roman Jasiek spricht bei avalost.de von einem „Freudenfest für Classic-/Psychedelic-Rock-Fans“, begeisternd durch „unfassbare Kreativität und Spielfreude“.

DeWolff betreiben ein eigenes Studio, Electrosaurus Southern Sound Studio, welches sich bis Anfang 2023 in Utrecht befand und das Label Electrosaurus Records.

Diskografie

Studioalben

Livealben

Weitere Livealben 2011: Letter God (Foto- und Textbuch mit CD und DVD)Aufnahmen des Auftritts beim Lowlands-Festival 2011, vgl. Letter God, Eintrag bei Discogs.org

EPs 2008: DeWolff

Singles 2008: Gold and Seaweed 2009: Fishing Night at Noon 2009: Crystal Mind 2010: Wicked Moon 2010: Don’t You Go up the Sky 2011: Pick Your Bones Out of the Water 2011: Evil and the Midnight Sun 2012: Voodoo Mademoiselle 2012: Crumbling Heart 2014: Evil Mothergrabber 2016: Sugar Moon 2016: Love Dimension

Weblinks

Offizielle Website DeWolff in der muziekencyclopedie.nl

Einzelnachweise

Kategorie:Niederländische Band Kategorie:Bluesrock-Band Kategorie:Psychedelic-Rock-Band Kategorie:Southern-Rock-Band