Die Biennale Form und Glasur war eine in Deutschland und Europa wichtige Ausstellungsreihe im Bereich Keramikkunst.
Hintergrund und Bedeutung Die Ausstellungsreihe und spätere Biennale „Form und Glasur“, gesponsert von der Hoechst AG, Frankfurt am Main, wurde 1969 begonnen und dann in loser Folge fortgesetzt. Von 1979 bis 2000 fand sie als „Biennale“ zehnmal statt. Sie war eine der wichtigsten Keramik-Ausstellungen Deutschlands in diesem Zeitraum und erlangte darüber hinaus europäische Bedeutung dadurch, dass neben einer Gruppe regelmäßig ausstellender deutscher Künstler ab 1973 jeweils zwei Gastaussteller aus dem europäischen und weltweiten Ausland durch Jury-Entscheid zusätzlich zu der Kerngruppe eingeladen wurden, sich an der jeweiligen Ausstellung bzw. der späteren Biennale „Form und Glasur“ zu beteiligen.siehe Volker Ellwanger: FORM UND GLASUR – ein Rückblick. Hoechst AG, Frankfurt am Main 2000 (Textbeilage zur Einladung FORM UND GLASUR 2000, Jahrhunderthalle Frankfurt).
Deutsche Künstler bei der Biennale Form und Glasur Veronika Ellwanger-BrammannInfos Veronika Ellwanger, abgefragt am 17. März 2016., Volker EllwangerInfos Volker Ellwanger, abgefragt am 17. März 2016., Brigitte Schuller, Görge HohltInfos Görge Hohlt, abgefragt am 17. März 2016., Beate Kuhn, Karl ScheidInfos Karl Scheid, abgefragt am 17. März 2016., Ursula ScheidInfos Ursula Scheid, abgefragt am 17. März 2016., Margarete Schott, abgefragt am 17. März 2016., Gerald Weigel, abgefragt am 17. März 2016., Gotlind Weigel, abgefragt am 17. März 2016..
Eingeladene Gastkünstler Folgende 23 Keramiker wurden 1973–1998 weltweit durch eine jurierte Einladung zur Biennale Form und Glasur ausgezeichnet (alphabetisch): Arne Åse (NOR) Eric Astoul (FRA)Homepage Eric Astoul, abgerufen am 15. März 2016. Maria Baumgartner (AUT) Claude Champy (FRA) Edouard Chapallaz (CH)Info Edouard Chappalaz abgefragt am 24. März 2024. Tjok Dessauvage (BEL)Infos Tjok Dessauvage, abgefragt am 15. März 2016. Carmen Dionyse (BEL)Infos Carmen Dionyse, abgefragt am 15. März 2016. Ruth Duckworth (USA) Pavel Knapek (CZE)Infos Pavel Knapek, abgefragt am 17. März 2016. Philippe Lambercy (CH)Homepage Philippe Lambercy, abgefragt am 17. März 2016. Johann van Lohn (NED) Steen Lykke MadsenInfos Steen Lykke Madsen, abgefragt am 17. März 2016. (DK) Bodil Manz (DK), abgefragt am 17. März 2016. Enrique Mestre (SPA)Infos Enrique Mestre, abgefragt am 17. März 2016. Yves Mohy (FRA)Infos Yves Mohy, abgefragt am 17. März 2016. Pompeo Pianezzola (ITA)Infos zu Pompeo Pianezzola, abgefragt am 22. März 2025. Imre Schrammel (HUN) Shimaoka Tatsuzō (JAP) Alev Ebüzziya Siesbye (TUR) Geoffrey Swindell (UK)Homepage Geoffrey Swindell, abgefragt am 24. März 2024 Seimei Tsuji (JAP)Infos Seimei Tsuji, abgefragt am 17. März 2016. Petra Weiss (CH)Homepage Petra Weiss, abgefragt am 17. März 2016. Masamichi Yoshikawa (JAP)Infos Masamichi Yoshikawa, abgefragt am 17. März 2016..
Ausstellungsgeschichte Die Biennale Form und Glasur fand in der Jahrhunderthalle (Frankfurt am Main) statt. Es gab neben den regulären Biennalen seit 1979 zwei sog. Jubiläumsausstellungen: 1988 „5. Jubiläumsbiennale Form und Glasur“, bei der vor allem die Gastkünstler 1973–1988 ausgestellt wurden; 2000 „10. Jubiläumsbiennale Form und Glasur“, bei der vor allem die Gastkünstler 1990–1998 ausgestellt wurden.
Weblinks Walter Helmut Lokau: Die gescheiterte Institutionalisierung. Eine kritische Bilanz der Rezeption zeitgenössischer Keramik in Deutschland nach 1945. Univ. Freiburg, Dissertation 2007, vor allem S. 174–178. Retrospektive zu Arbeiten der dt. Gruppe bei „Form und Glasur“ Katalog zur Biennale Form und Glasur 1981 Katalog zur Biennale Form und Glasur 1983 Katalog zur Biennale Form und Glasur 1988
Einzelnachweise
Kategorie:Moderne Keramik Kategorie:Erstveranstaltung 1969 Kategorie:Kunstausstellung in Deutschland Kategorie:Veranstaltung in Frankfurt am Main Kategorie:Kunst (Frankfurt am Main) Kategorie:Frankfurt am Main im 20. Jahrhundert