mini|Deckblatt des Notenblatts von That’s a Plenty (1914) That’s a Plenty ist ein Rag, den Lew Pollack 1914 komponierte. In späteren Jahren schrieb Ray Gilbert (1912–1976) einen Songtext.Don Tyler: Hit Songs, 1900–1955: American Popular Music of the Pre-Rock Era. Jefferson, North Carolina & London, McFarland, 2007 Der Titel wurde ab den 1930er-Jahren zu einem populären Jazzstandard.Angaben bei Jazzstandards.com
Hintergrund That’s a Plenty entstand als Ragtime-Piano-Nummer, wurde aber vor allem als Titel im Repertoire zahlreicher Dixieland-Bands populärDavid A. Jasen. Ragtime: An Encyclopedia. CRC Press, 2007. ISBN 0-415-97862-9. p. 252 und zu einem Jazzstandard. Die erste Aufnahme des Titels stammte von der Prince’s Band des Bandleaders Charles Adams Prince (1869–1937)Richard Crawford: Jazz Standards on Record, 1900–1942: A Core Repertory. Center for Black Music Research, 1992, S. 82 Jackie Gleason interpretierte die Nummer in seinem TV-Shows der 1950er- und 1960er-Jahre.
Erste Aufnahmen und spätere Coverversionen Zu den Musikern, die den Song ab 1924 coverten, gehörten die New Orleans Rhythm Kings (Gennett), 1927 Tony Parenti, 1928 Benny Goodman und 1929 die Louisiana Rhythm Kings um Red Nichols und Miff Mole. Populär wurde der Song in den 1930er-Jahren durch eine Reihe von Einspielungen u. a. von Louis Armstrong bis Jack Teagarden. That’s a Plenty wurde in späteren Jahren von zahllosen Dixieland-Bands gecovert; der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 750 (Stand 2016) Coverversionen.Tom Lord: Jazz discography (online)
Anmerkungen und Einzelnachweise
Kategorie:Jazz-Komposition Kategorie:Musik 1914