Karl Friedrich von Lüderitz, auch Karl LudwigLeopold von Zedlitz-Neukirch: Neues preussisches Adels-Lexicon. Band 3. Leipzig 1837, S. 315; . oder Friedrich WilhelmGünther Gieraths: Die Kampfhandlungen der brandenburgisch-preussischen Armee. Berlin 1964, books.google.de (* 1701 in Nackel; † 29. Januar 1762 in Nackel), war ein preußischer Oberst und Chef des Berliner Land-Regiments.

Leben Herkunft und Familie Karl Friedrich von Lüderitz war Angehöriger des altmärkischen Adelsgeschlechts von Lüderitz. Sein Vater war der Erbherr auf Anteil Nackel und Segeletz, Gerhard Christian von Lüderitz (1651–1718). Er vermählte sich 1749 mit Christiane Sabine Sophie von Tresckow. Die Ehe blieb kinderlos.Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Justus Perthes, Gotha 1919, S. 466–467.

Werdegang Von Lüderitz diente im Leibregiment Friedrich Wilhelms I., wo er 1738 zum Kapitän avancierte. 1740 wurde er zum Oberstleutnant befördert und beim Weyherrschen Garnisonbataillon untergebracht. Lüderitz erhielt 1747 den Titel eines Obersts und wurde am 20. September 1747 Chef des Berliner Land-Regiments.Eduard Lange: Die Soldaten Friedrich’s des Großen. Leipzig 1853, S. 309; .Rangliste der Königlich Preußischen Armee. Berlin 1787, S. 114; .

Karl Friedrich von Lüderitz war Erbherr auf Nackel und Segeletz I.

Literatur

Leopold von Zedlitz-Neukirch: Neues preussisches Adels-Lexicon. Band 3. Leipzig 1837, S. 315; .

Einzelnachweise

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