Gerhard Mudrack (* 25. Februar 1925 in Guben; † 14. September 2006) war Leiter der Staatlichen Luftfahrtinspektion der DDR und Professor an der Berliner Humboldt-Universität.
mini|hochkant|Grabstein auf dem Dankes-Friedhof in Berlin-Reinickendorf
Gerhard Mudrack wurde 1970 mit dem Thema Subjektiv verursachte Flugvorkommnisse im Betriebsteil Wirtschaftsflug der INTERFLUG: ihre Untersuchung und Verhütung an der Berliner Humboldt-Universität zum Dr. rer. pol. promoviert.Dissertationsschrift im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Zum 1. Januar 1968 wurde er zum Leiter der Staatlichen Luftfahrtinspektion (SLI) der DDR berufenChronik des Luftfahrt-Bundesamtes, S. 15, auf www.lba.de, abgerufen am 11. März 2016. Nach der Flugzeugkatastrophe von Luanda, bei der eine Iljuschin Il-18 der Interflug verunglückt war, erhob er schwere Vorwürfe gegen den Interflug-Generaldirektor Henkes wegen der Verletzung der Regeln zur Einhaltung der Flugsicherheit und Missachtung der Aufsichtsbehörde. Mudrack wurde daraufhin zum 31. August 1980 als Leiter der SLI abgelöst, zum Professor ernannt und auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Flugsicherheit an der Humboldt-Universität zu Berlin „weggelobt“Horst Materna: Der Flughafen Berlin-Schönefeld und die militärisch geführte Interflug 1977–1988. Verlag Rockstuhl 2015, ISBN 978-3-86777-465-9, S. 127f.. Nachfolger Mudracks als Leiter der SLI wurde mit Theodor Dadsitz ein ehemaliger Jagdflieger der NVA, von dem Henkes offenbar weniger Kritik erwarteteNachruf auf Gerhard Mudrack auf www.interflug.biz, abgerufen am 11. März 2016.
Sein Grab befindet sich auf dem Dankes-Friedhof in Berlin-Reinickendorf.
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