Donald „Don“ Manning (* 5. April 1927 in Portland (Oregon); † 9. September 2014Nachruf in The Oregonian) war ein US-amerikanischer Jazz-Musiker (Schlagzeug) und Rundfunkmoderator, der sich auch als Schallplattensammler und Jazzhistoriker betätigte.Paul De Barros, Eduardo Calderón: Jackson Street after hours: the Roots of Jazz in Seattle. 1993, S. 123.

Leben und Wirken Manning besuchte die Highschool in Seattle, wo er in der Schulband und in einer eigenen Band spielte. Mit 18 Jahren zog er nach New York City und war in der dortigen, von Swing und Bebop beeinflussten Jazzszene aktiv. Unter anderem war er Mitglied des Bigbands von Ted Fiorito und Claude ThornhillLewis Porter: John Coltrane: His Life and Music. 1998, S. 308. sowie der Bands von Gene Roland (The Band That Never Was, 1950, u. a. mit Charlie Parker und Don Byas) und Charlie Barnet (1957),Biografische Informationen zu Tiny Kahn, mit einer zeitgenössischen Fotografie Kahns mit Don Manning mit denen auch Aufnahmen entstanden.Tom Lord: The Jazz Discography. (online, abgerufen am 5. August 2015) Anschließend lebte er in Lake Tahoe und in Ketchum (Idaho), wo er in der Hap Miller Band spielte. 1958 hatte er ein eigenes Trio, in dem der junge Bassist Ron Carter spielte.Information im Nachlaßverzeichnis der Paul Hoeffler „Rochester Jazz“ Photographic Collection Nach seiner Rückkehr nach Portland wurde er vor allem als Rundfunkmoderator bekannt, als er für den lokalen Sender KBOO FM arbeitete und über 27 Jahre die Don Manning Jazz Show präsentierte. Er interviewte in seiner Sendung Jazzgrößen wie Clifford Brown, Dizzy Gillespie und Thelonious Monk. Daneben schrieb er das Erinnerungsbuch Swing High über seine Tourneen in der Swingära, das bislang unveröffentlicht blieb.

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