mini|Capey (2009) Capey (bürgerlich Caspar Friedrich; * 19. März 1988 in Ost-Berlin) auch Capey Cash oder Charly Chillsky genannt, ist ein deutscher Musiker und Musikproduzent. Seine Veröffentlichungen kombinieren Stilrichtungen wie Rap, Techno, Soul und Jazz.

Leben Capey wurde als Sohn einer Kunsterzieherin und des Malers Matthias Muecke im Berliner Krankenhaus Charité geboren. Er wuchs in der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte auf und lebte dort bis 2005.Erwähnt Radio Fritz Interview: Capey bei Radio Fritz Die dort erlebten Eindrücke verarbeitete er 2006 in seinem Song Oranienburger Stra$$e und 2013 in seinem musikalischen Buchprojekt Fucking Oranienburgerstrasse I Love You. Dort entstanden auch Songtexte für sein erstes Soloalbum 2006 Unter dem Grund, welches er im Eigenvertrieb veröffentlichte.Bücher Edition Mueckenschwarm: Fucking Oranienburgerstrasse I Love You

2008 erschien sein zweites Soloalbum Groove Classics unter dem Pseudonym Bassbusiness über das Independent-Label Jonni Botten.iTunes: Groove Classics Mit dem auf dem Album enthaltenen Song Killa Gorilla gelangte er in die Playlist des Radiosenders Radio Fritz.

Von 2008 bis 2010 lebte er in London. 2010 begann er in der Bar25 in Berlin zu arbeiten und verarbeitete die Erlebnisse später in dem Song There was a Bar. Der Song wurde im November 2010 über das Bar25-Label als Vinyl und digital veröffentlicht. Des Weiteren wurde There was a Bar 2012 im Kinofilm Tage ausserhalb der Zeit als Filmsoundtrack verwendet, und lief bei diversen RadiosendernDeutschlandradio Kultur: und bei dem Fernsehsender ProSieben in der Sendung Galileo.Soundtrack bei Amazon: Tage ausserhalb der Zeit

Von 2010 bis 2012 gab Capey Konzerte als DJ, Rapper oder Sänger in Berliner Clubs. In der Bar Mein Haus am See in Berlin-Mitte veranstaltete er von 2011 bis 2014 seine eigene Partyreihe Redlights.

2013 erschien sein drittes Studioalbum Fucking Oranienburgerstrasse I love You. Die Album-CD erschien in Kombination mit einem Comic-Heft von MF Muecke und wurde auf der Kunstmesse ART Brandenburg erstmalig vorgestellt.

Sein Song There was a Bar eröffnete am 12. Januar 2014 die Emporio Armani Herbst- / Winter-Kollektion auf der Fashion Week in Milan.Artikel Leonardo News

Am 1. März 2014 war Capey in der Sendung Caroma Club von Radio Fritz zu Gast, um über die Gentrifizierung Berlins und sein Buchprojekt zu sprechen.Erwähnt Radio Fritz Interview: Capey bei Radio Fritz Im November 2014 veröffentlichte er das Kunstbuch Der Taucher nach einer Ballade von Friedrich von Schiller zusammen mit Matthias Friedrich Muecke, für welches Capey die Hörspiel-CD produzierte. Das Buch war Teil der Longlist des Deutschen Hörbuchpreises 2015 und der Shortlist des Förderpreis für junge Buchgestaltung 2014.Förderpreis für junge Buchgestaltung 2014:

Für seine Ich komm alleine Tour spielte er Konzerte u. a. in der Distillery, auf dem Sinistra Festival und in dem SO36. Sein 4. Studioalbum Ostberlin Techno Story erschien am 1. Dezember 2016. Im Anschluss folgten deutschlandweit diverse Auftritte als Dj, u. a. in Berlin, Halle, Bamberg und Leipzig.

Von November 2018 bis März 2022 war Capey im Bereich Making-of und Online-Redaktion für die Filmproduktionsfirma UFA Fiction aktiv und produzierte Szenenmusiken für die ZDF-Fernsehserie SOKO Leipzig.

Im März 2022 gründete er zusammen mit Fritz Dittmann das Hafen Studio in Leipzig.

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Fußball-EM 2024 trat Capey im Leipziger Zoo bei der Veranstaltungsreihe 'Stadion der Träume' auf.

Diskografie Alben 2006: Unter dem Grund 2008: Groove Classics (alias Bassbusiness) 2013: Fucking Oranienburger Straße I Love You (Musikalisches Buchprojekt) ISBN 978-3-00-043633-8. 2016: Ostberlin Techno Story 2020: Die Instrumentals 2023: Abstract Beat Cassette (alias Charly Chillsky)

Singles 2006: Oranienburger Stra$$e 2006: Der Deala 2006: Die Party is vorbei 2008: Killa Gorilla 2010: There was a Bar (Vinyl) 2011: Lass ma Tanzen (feat. Tillit) 2012: Like we do feat. Bara Broest 2012: Juicy Lady feat. Bara Broest 2012: There was a Bar (Kinosoundtrack: Bar 25 – Tage außerhalb der Zeit) 2014: Moon is Horney feat. Jen 2015: Weg von hier 2015: Do it myself feat. Emine Bahar 2016: Sunrise Fiesta 2017: Synapsenfreak 2017: Ostberlin Techno Story 2017: Schlaflose Nächte 2017: Party Mit Mir 2018: Ort aus Stahlbeton 2021: God Is In The Radio 2022: Es war einmal in London 2022: Made under Redlights 2022: Easy Peasy 2024: Moon Waves feat. Marco Tegui 2024: Flatshare 2026: God Is In The Radio (Remix) feat. JEMKA

Projekte 2014: Der Taucher (Musikalisches Buchprojekt mit Matthias Mücke) ISBN 978-3-00-044036-6. 2023: Charly Chillsky (Musikproduktion)

Weblinks Capey bei Bandcamp.com Capey bei Spotify AllMusic: Einträge als Capey Cash und Casper Friedrich (englisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Pseudonym Kategorie:Musikproduzent Kategorie:Songwriter Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1988 Kategorie:Mann