Jens (in einheimischer Mundart Jäiss [])Andres Kristol: Jens BE (Nidau). In: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, S. 469. ist ein Dorf mit eigener Einwohnergemeinde und Burgergemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Schweizer Kantons Bern.
Geographie Die Nachbargemeinden sind Merzligen, Bellmund, Port, Aegerten, Studen BE, Worben und Kappelen.
Geschichte Erstmals ist Jens in einer Urkunde aus dem Jahre 1229 unter dem Namen «Gens» schriftlich aufgeführt.Geschichte der Gemeinde Jens, abgerufen am 20. September 2022. Er geht wahrscheinlich auf lat. juncta(s) ‹verbunden› zurück, dessen romanische Fortsetzung den Zusammenfluss zweier Gewässer, eine Weggabelung oder eine Juchart bezeichnen kann.
Das Dorf kam 1398 zu Bern und bildete mit Worben das Gerichtsviertel Jens in der Landvogtei Nidau.
Bevölkerung Jens ist zu 96,1 % eine deutschsprachige Gemeinde. Die am weitesten verbreitete Religion in Jens ist der Protestantismus. Nebst Mitgliedern von Freikirchen sind einige Einwohner katholisch oder konfessionslos.
Politik Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Jens (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den Wahlen 2019 in Prozentpunkten): SVP 33,27 % (+2,90), Mitte 18,91 % (−3,63), SP 15,30 % (+0,23), glp 6,99 % (+2,70), Grüne 6,62 % (−4,15), FDP 5,54 % (−0,03), EDU 4,77 % (+4,25), EVP 4,06 % (−0,19), SD 1,17 % (+0,66).
Versorgung Wasser
Jens ist eine Verbandsgemeinde der Seeländischen Wasserversorgung.
Persönlichkeiten Andreas Rickenbacher (* 1968), Regierungsrat Neel Jani (* 1983), Automobilrennfahrer
Galerie
Siehe auch Liste der Kulturgüter in Jens
Weblinks
Offizielle Website der Gemeinde Jens
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Kanton Bern Kategorie:Schweizer Gemeinde Kategorie:Ersterwähnung 1229