Tom Dixon (* 21. Mai 1959 in Sfax) ist ein britischer Designer und Gründer sowie Creative Director von Tom Dixon, das sich mit Beleuchtung, Möbeln und anderen Aspekten der Inneneinrichtung befasst. Seine Werke finden sich im Victoria and Albert Museum ebenso, wie im Museum of Modern Art in New York oder im Pariser Centre Georges-Pompidou.
Leben mini|Stuhl von Tom Dixon, 1991 Dixon verbrachte seine ersten Lebensjahre in Ägypten und Marokko, bevor seine Familie nach London zog.Zeit-Magazin, 5. Oktober 2017, S. 70. Im Laufe der 1980er Jahre galt Tom Dixon zwar als überaus talentiert, aber er war ohne formale Ausbildung. Er gründete Space als schöpferische Denkfabrik und unterstützte damit zugleich andere Designer. Ende der 1980er Jahre arbeitete er für das Designunternehmen Cappellini in Italien, für das er den ‘S’ chair entwarf.Susie Rushton: Design: Ahead of the curve, in: The Independent, 12. September 2007. mini|‚Mirrorballs‘ Mit ‚Jack‘, seinem aus Polyethylen bestehenden „sitting, stacking, lighting thing“, das er für sein eigenes Unternehmen Eurolounge entworfen hatte,, Design Museum, archive.org, 4. August 2014. wurde er erstmals landesweit bekannt. 1993 nahm er an der von Helmut Diez in Bremerhaven organisierten „größte[n] Werkschau britischer Möbeldesigner des 20. Jahrhunderts“ teil.Sonntagsmagazin, ARD, KulturBuffet, N3, Gerd Röhlke, Jürgen Schöffel: Visions in the swim und VOX, 5. Mai 1993.
1998 wurde Dixon Head of Design bei Habitat, dann bis 2008 Creative Director. Während dieser Zeit entwickelte Dixon 2002 eine eigene Marke unter seinem Namen mit Standort an der Londoner Portobello Road. 2004 investierte das schwedische Investmenthaus Proventus, um Design Research zu gründen, in eine Produktentwicklungsgesellschaft. auf Dixons Seite. Es folgten Ausstellungen in Mailand, London und bei Maison et Objet in Paris. mini|Das Sea Containers House (links), 2014 2007 gründete Dixon Design Research Studio, ein Designstudio für Architektur und Innenarchitektur. Dort entstand u. a. das Restaurant der Royal Academy in London.Restaurant at The Royal Academy by Tom Dixon, in: Dezeen, 12. Februar 2011. Auch gestaltete sein Unternehmen das an der Themse gelegene Sea Containers House zusammen mit der Morgans Hotel Group um.Tom Dixon To Turn Sea Containers House Into Mondrian Hotel, in: Design Week, 13. März 2012.
Für das Möbelhaus Ikea entwarf er das Sofabett Delaktig.Zeit-Magazin, 5. Oktober 2017, S. 70.
Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.Zeit-Magazin, 5. Oktober 2017, S. 72.
Ehrungen und Auszeichnungen 2001 erhielt Dixon den Order of the British Empire für seine Verdienste um das britische Design.Tom DIXON, Debrett’s. Dixon wurde 2004 die Ehrendoktorwürde durch die Birmingham City University, 2007 durch die University of the Arts London verliehen.Doctorates for Dixon and Ive, in: Design Week, 10. Mai 2007.
Veröffentlichungen (Auswahl) Rethink, Conran Octopus, 2002, ISBN 978-1-84091-256-2 Tom Dixon: Interior Worlds, Rizzoli, 2009. Dixonary, Violette Editions, 2013, ISBN 978-1-900828-42-0 mit Maria Helena Estrada, Pierre Keller, Didier Krzentowski, Sang-Kyu Kim, Julie Lasky, Guta Moura Guedes, Brian Parkes, Francesca Picchi, Chieko Yoshiie: And Fork. 100 Designers, 10 Curators, 10 Good Designs, Phaidon Press, 2007. mit Marcus Fairs: Green Design. Creative, Sustainable Designs for the Twenty-first Century, Carlton, 2009.
Weblinks
Website von Tom Dixon
Anmerkungen
Kategorie:Möbeldesigner Kategorie:Innenarchitekt Kategorie:Industriedesigner Kategorie:Officer des Order of the British Empire Kategorie:Ehrendoktor der Birmingham City University Kategorie:Brite Kategorie:Geboren 1959 Kategorie:Mann