Das Harvestehuder Sinfonieorchester ist ein Amateurorchester in Hamburg.

Geschichte Das Orchester wurde 1966 als Kammerorchester unter dem Namen „Harvestehuder Studentenorchester“ von Christoph Prick an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gegründet, die ihren Sitz im Hamburger Stadtteil Harvestehude hat. Es hat sich zu einer Institution im Bereich der Amateurorchester mit sinfonischer Besetzung in Hamburg entwickelt. Träger des Orchesters ist ein 1993 gegründeter Förderverein. Das Orchester ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Liebhaberorchester.

Mitglieder des Orchesters sind überwiegend Laien und semi-professionelle Musiker, aber auch Berufsmusiker.

Programm

Auf dem Programm stehen überwiegend sinfonische Werke des 19. und 20. Jahrhunderts, aber auch Hamburger Erst- und Uraufführungen von Werken junger Komponisten und Filmmusik. Konzerte finden zwei Mal pro Jahr in der Laeiszhalle in Hamburg statt. Daneben unterstützt das Orchester auch Aufführungen von Chören und Theaterensembles. Das Orchester hat Werke von hoher Schwierigkeit aufgeführt, wie beispielsweise Sinfonien von Gustav Mahler.

Dirigenten

Diskografie

Der Struwwelpeter: Kantate für Kinder von Kurt Hessenberg nach den Versen von Heinrich Hoffmann, Deutsche Grammophon 1970. Brahms: Tragic Ouverture, op. 81 & Piano Concerto no. 2 in Bb major, op. 83, Myricae Classics, 2023.

Weblinks

Website Verena Fischer-Zernin: Hamburger Orchester: Hier spielen Richter, Ärztinnen und ein Polizist. Hamburger Abendblatt, 3. Juli 2025.

Einzelnachweise

Kategorie:Orchester (Hamburg) Kategorie:Sinfonieorchester (Deutschland) Kategorie:Gegründet 1966 Kategorie:Verein (Hamburg)