Lumigny-Nesles-Ormeaux ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Seine-et-Marne in der Region Île-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Provins und zum Kanton Fontenay-Trésigny (bis 2015: Kanton Rozay-en-Brie).

Die Einwohner werden Luminiciens-Neslois genannt.

Geographie Lumigny-Nesles-Ormeaux liegt etwa 35 Kilometer ostsüdöstlich von Paris. Durch den Süden der Gemeinde fließt die Yerres, in die hier die Visandre mündet.

Nachbargemeinden Umgeben ist Lumigny-Nesles-Ormeaux von den Gemeinden Mortcerf im Norden, Hautefeuille im Nordosten, Pézarches im Osten und Nordosten, Touquin im Osten, Voinsles im Osten und Südosten, Rozay-en-Brie und Bernay-Vilbert im Süden, Fontenay-Trésigny im Südwesten, Marles-en-Brie im Westen sowie Crèvecœur-en-Brie im Nordwesten.

Geschichte Im Jahr 1973 wurden die Gemeinden Lumigny, Nesles-la-Gilberde und Ormeaux zur heutigen Gemeinde zusammengeschlossen.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013EinwohnerCassini und INSEE 285 280 739 942 1178 1319 1494 1543

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Pierre in Lumigny, 1882 bis 1884 erbaut Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption in Nesles-la-Gilberde, im 12. Jahrhundert erbaut Kirche Saint-Pierre in Ormeaux aus dem 13. Jahrhundert, Glockenturm von 1765 Katzenpark (Parc des Félins), Zoologischer Garten für Großkatzen und Lemuren

Persönlichkeiten Adam Dollard des Ormeaux (1635–1660), Garnisonskommandeur in Neufrankreich (Kanada) Albert de Mun (1841–1914), Sozialreformer Frankreichs Robert d’Harcourt (1881–1965), Germanist und Mitglied der Académie française

Literatur Le Patrimoine des Communes de la Seine-et-Marne. Flohic Editions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-100-7, S. 1333–1338.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Île-de-France Kategorie:Gemeindegründung 1973