Helly Reitzer war eine österreichische Tischtennis-Nationalspielerin. In den 1930er Jahren gewann sie zwei Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften.
Werdegang Von 1929 bis 1932 wurde Helly Reitzer für alle vier Weltmeisterschaften nominiert. Dabei erreichte sie im Doppel 1930 mit Gertrude Wildam und 1931 mit Lili Forbath das Halbfinale. 1931 kam sie zudem im Einzel nach einem Sieg über die Deutsche Erika Stettiner ins Viertelfinale, wo sie der späteren Weltmeisterin Mária Mednyánszky aus Ungarn unterlag. Bei nationalen österreichischen Meisterschaften erreichte sie zwei Mal das Endspiel, 1929 im Doppel mit Etta Neumann und 1931 im Mixed mit Alfred Liebster. 1930 siegte sie bei den internationalen Meisterschaften von Österreich im Doppel mit Josefine Kolbe und im Mixed mit Robert Thum.
Privat Wenig ist über Helly Reitzer bekannt. 1931 war sie verheiratet, führte einen Doktortitel und lebte in Wien.
Turnierergebnisse (abgerufen am 25. Februar 2016)
Verband Veranstaltung Jahr Ort Land Einzel Doppel Mixed Team AUT Weltmeisterschaft 1932 Prag TCH letzte 32 Viertelfinale letzte 16 AUT Weltmeisterschaft 1931 Budapest HUN Viertelfinale Halbfinale Viertelfinale AUT Weltmeisterschaft 1930 Berlin FRG letzte 16 Halbfinale Viertelfinale AUT Weltmeisterschaft 1929 Budapest HUN letzte 16 Viertelfinale Viertelfinale
Einzelnachweise ÖTTV-Handbuch für den Tischtennissport in Österreich, Ausgabe 7/2025 (abgerufen am 30. November 2025), Seite 163, 165, 169 Zeitschrift Tennis & Golf, Alleiniges amtliches Organ des Deutschen Tennis-Bundes E. V., 1931, Nr. 6 Seite 161: Hier ist von Frau Dr. Reitzer (Wien) die Rede. Unverheiratete Frauen wurden damals strikt als Frl. tituliert.
Kategorie:Tischtennisspieler (Österreich) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren im 19. oder 20. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Frau