Die Zwergenhöhle (alternativ: Zwergenloch) war eine Höhle im Wuppertaler Stadtgebiet. Sie wurde im 19. Jahrhundert zerstört.

Lage und Beschreibung Die Höhle befand sich im Gestein der Oberen Honseler Schichten, die aus der Zeit des Oberen Mitteldevons stammen. Das ist die gleiche Gesteinsschicht, in der sich in rund 1,5 Kilometer Entfernung die Hardthöhlen finden, ein Höhlensystem, das zu den größten des Rheinlandes zählt. Die Zwergenhöhle befand sich südlich der Wupper an der Ortslage Kluse. Die genaue Lage und Größe ist nicht dokumentiert. Es gibt keine weiteren Überlieferungen der Höhle, eine wissenschaftliche Untersuchung hatte es vor der Zerstörung nicht gegeben.

Geschichte Beim Bau der Bahnstrecke Elberfeld–Dortmund der Bergisch-Märkischen Eisenbahn ab 1844 wurde die Höhle oder zumindest der Zugang dazu zerstört. Das Kerbtal in der Kluse wurde mit Abraummaterial verfüllt, um das Niveau der Bahnstrecke gleich zu halten. Auf diesem Gelände entstand der Zentralwerkstatt der Bergisch-Märkischen Eisenbahn.

In einer Bergischen Sage „Vom Zwergenloch an der Kluse“ geht es um die Zwergenhöhle:

Eine weitere Zitation der Sage:

Einzelnachweise

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