Die Zusamplatte ist ein Naturraum der Donau-Iller-Lech-Platte. Sie wird begrenzt durch das Donauried im Norden, Schmutter sowie Stauffenbergserie im Osten, Reischenau im Süden und Mindel im Westen.vgl. Bayerisches Landesamt für Umwelt: Schieferkohle am Uhlenberg abgerufen am 15. September 2015.

Naturraum Nach den Gliederungen des Handbuchs der naturräumlichen Gliederung Deutschlands von Meynen/Schmithüsen (1953–1962) und den Verfeinerungen der Einzelblätter Nr. 180 Augsburg und Nr. 172 Nördlingen handelt es sich um den Naturraum 046.6 der Iller-Lech-Schotterplatten im Alpenvorland. Er gehört zur naturräumlichen Haupteinheit 04 – Donau-Iller-Lech-Platte.

Geologie Die Bezeichnung „-Platte“ beschreibt einen Schotterkörper, der im Quartär im Alpenvorland periglazial deponiert wurde.Penck, Albrecht; Brückner, Eduard (1909): Die Alpen im Eiszeitalter, Tauchnitz, Leipzig. Die Schotter der Zusamplatte können relativ in den Donaukomplex (Calabrium) eingestuft werden. Bei Roßhaupten und Lauterbrunn konnte in solifluktivem Lößlehm die Brunhes-Matuyama-Umkehr des Erdmagnetfelds nachgewiesen werden.Strattner, Monika; Rolf, Christian (1995): Magnetostratigraphische Untersuchungen an pleistozänen Deckschicht-Profilen im bayerischen Alpenvorland. In: Geologica Bavarica (99), S. 55–101.

Die auf der Zusamplatte nacheiszeitlich verbliebenen Mittelgebirgsrümpfe sind in Kartenwerken als nördlicher Holzwinkel verzeichnet.nördliche Zusamplatte auf Bayernatlas

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