__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__ mini|Ehemalige Synagoge in Geroda Die Synagoge in Geroda, einem Markt im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen (Bayern), wurde 1906/07 errichtet. Die profanierte Synagoge mit der Adresse Kirchberg 5 ist ein geschütztes Baudenkmal.
Geschichte Die Synagoge wurde am 16. August 1907 feierlich eingeweiht. Der Toraschrein stammte aus der ehemaligen Synagoge von Werneck.
Beim Novemberpogrom 1938 brachen SS-Männer aus Geroda in die Synagoge ein und zerstörten die Inneneinrichtung. Die Torarollen und die Ritualien wurden im Garten verbrannt.
Das Gebäude der Synagoge blieb erhalten und wird heute als evangelisches Gemeindehaus genutzt. Der Gesamteindruck des Gebäudes ist trotz einiger Umbauten erhalten geblieben.
Gedenken Am Gebäude befindet sich eine Gedenktafel mit der Inschrift: „Dieses Gebäude, erbaut im Jahre 1907, die Inneneinrichtung wurde 1938 in der Pogromnacht zerstört, diente der Jüdischen Kultusgemeinde Geroda als Synagoge. Zur Erinnerung und Mahnung“.
Literatur Klaus-Dieter Alicke: Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. Band 1: Aach – Groß-Bieberau. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-08077-2 (Online-Ausgabe).
Weblinks
Synagoge in Geroda bei Alemannia Judaica (mit vielen Fotos)
Geroda Geroda Geroda Geroda Kategorie:Judentum in Geroda (Unterfranken) Kategorie:Erbaut 1907 Kategorie:Bauwerk in Geroda (Unterfranken) Kategorie:Baudenkmal in Geroda (Unterfranken) Kategorie:Sakralbau im Landkreis Bad Kissingen Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Bad Kissingen