Nomi Talisman (* 1966Nirit Anderman: An Israeli Filmmaker’s Animated Look at the Death Penalty. haaretz.com, 17. Dezember 2015. in Tel AvivMichele Carlson: . artpractical.com, 26. Juni 2014.) ist eine US-amerikanische Filmproduzentin und Videokünstlerin, deren Werk Last Day of Freedom bei der Oscarverleihung 2016 als Bester Dokumentar-Kurzfilm nominiert wurde. Talisman ist auch als Fotografin tätig, seit den 1990er-Jahren ist sie als Künstlerin aktiv und hat mehrere Dutzend Ausstellungen gestaltet.

Leben Nomi Talisman wurde in Tel Aviv geboren, wuchs jedoch in Herzlia auf. Sie lebte in Europa, Kanada und Japan. Inzwischen ist sie in San Francisco ansässig. Sie hat an der Bezalel Academy of Arts and Design und an der Beit Berl „Photography and Fine Arts“ studiert, ihren Master of Fine Arts erwarb sie 2003 am Mills College (Oakland, Californien). Talisman ist mit Filmemacherin Dee Hibbert-Jones verheiratet, mit der sie auch zusammenarbeitet; beide haben einen Sohn.Sari Staver: Lesbian filmmakers earn Oscar nomination. windycitymediagroup.com, 4. Februar 2016.

Werk Ab 1994 veröffentlichte Talisman mehrere Texte, war vor allem jedoch als Gastrednerin, u. a. in mehreren Universitäten zu hören, darunter in der University of North Carolina, die Sacramento State University oder das California College of the Arts. Ihre Videoinstallationen wurden weltweit vorgeführt.

Videos (Auswahl) Talisman konzipierte mehrere Videos oder Videosequenzen für Installationen, die meisten sind auf ihrer Website zu sehen: 2002: Plan B 2003: Everything I knew about America I learned from the Movies 2005: Hazel & David 2005: The Why of the System 2006: The Last Thing Before the Last 2006: Excess Baggage 2008: Together, At Last, At Twilight Time 2009: Consume Your Fear 2009–10: I-140 2011: Untitled (Green Card)

Ausstellungen (Auswahl) 1996: Camera Obscura (Camera Obscura Gallery, Tel Aviv) 1997: Look & Listen, Say That (Beit Berl) 2001: Group/Ungroup (Bezalel Academy of Arts and Design, Jerusalem) 2005: Elsewhere Installation, Elsewhere Artists (Greensboro) 2007: Psychological Prosthetics: Emotional Baggage, public interventions (Chicago) 2009: Consume Your Fear (Salzburg) 2011: Living Condition (San Francisco)

Auszeichnungen / Stipendien Nomi Talisman wurde mehrfach durch Stipendien in ihrem Schaffen unterstützt, unter den Geldgebern waren (u. a.) die San Francisco Arts Commission, die MacDowell Colony, das Yerba Buena Center for the Arts, California Humanities (2013) und das Center for Documentary Studies der Duke University (2013 & 2015).

Darüber hinaus kann sie unter anderem folgende Auszeichnungen vorweisen: „The Anglo–Israeli Photographic Awards“ (1993) „The Young Artists Prize“ des israelischen Ministeriums für Bildung (1996) „Herringer Prize for Excellence in Art“ des Mills College (2002)

Filmpreise für Last Day of Freedom 2015: „Golden Starfish Award“ des Hamptons International Film Festivals (Zusammen mit Dee Hibbert-Jones) „IDA Award“ der International Documentary Association „CDS Filmmaker Award“ & „Jury Award for Best Short“ des Full Frame Documentary Film Festivals 2016: Oscar-Nominierung Bester Dokumentar-Kurzfilm der Oscarverleihung 2016

Weblinks

nomitalisman.info – persönliche Website talisman-jones.net – gemeinsame Website mit Dee Hibbert-Jones vimeo.com/nomitalisman – Vimeo-Profil

Einzelnachweise nomitalisman.net/resume – persönliche Website. Abgerufen am 16. Februar 2016. – persönliche Website. Abgerufen am 20. Februar 2016.

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