mini|Stephansdom Johann Marcellinus Kauffmann (* 25. Juli 1910 in Wien; † 21. Mai 1965 ebendaGeburt Johann Marzellinus Antonius Kauffmann im Geburts- und Taufbuch Wien-Fünfhaus (Pfarrkirche Maria vom Siege), 1910, Bd. 35, Fol. 69, Rz. 208 (Digitalisat in Matricula Online).) war ab 14 Jahren im väterlichen Betrieb als Orgelbauer tätig. Er wird wegen der gleichen Vornamen manchmal mit seinem Großvater Johann Marcell Kaufmann (sic!) verwechselt.Johann M. Kaufmann, so beispielsweise auf dem Firmenschild auf dem Klaviaturdeckel der Orgel im Missionshaus St. Gabriel. Seine Eltern waren der Orgelbauer Johann Josef Kauffmann (1883–1953Johann Josef Kauffmann im Taufbuch Wien-Gumpendorf, 1883, Bd. 67, Rz. 701 (Digitalisat in Matricula Online).) und Rosa Theresia, geb. Maurer. Mit seiner 1936 angetrauten Frau Wilhelma Klara Theresia Emilie, geb. Kaukol,Kauffmann Johann Marzellinus Antonius und Kaukol Wilhelma Klara Theresia Emilie im Trauungsbuch der Dom- und Metropolitanpfarre St. Stephan, 1936, Bd. 103, Fol. 97, Rz. 32 (Digitalisat in Matricula Online). hatte er die Söhne Hans, Markus und Gottfried (bekannt als Götz Kauffmann), die alle drei ebenfalls – zumindest kurzzeitig – als Orgelbauer im familieneigenen Betrieb arbeiteten, sowie den jung verstorbenen Sohn Norbert. Johann M. Kauffmann und seine Familie wurden in Wien auf dem Baumgartner Friedhof (Gruppe K1, Nummer 75) bestattet.Familiengrab Kauffmann auf dem Baumgartner Friedhof (Gr. K1, Nr. 75) mit den Daten von Friedhöfe Wien; alle abgerufen am 4. Mai 2026: : geb. 15. Jänner 1949; verst. 26. Jänner 2010; bestattet 13. Februar 2010; : bestattet 26. Mai 1965; : geb. 11. August 1911; bestattet 11. August 1993; Hans Kauffmann als: : bestattet 14. August 1995; Norbert Kauffmann als: : bestattet 18. Juni 1957; : geb. 25. Jänner 1947; verst. 4. Dezember 2011; bestattet 22. Dezember 2011.

Werkliste

Einige der mehr als 100 Kauffmann-Orgeln befinden sich zudem in China, Ägypten, Italien (Aquileia), Togo (Lomé) und Kroatien (Split).

Zur Rettung der Kauffmann-Orgel (1960), der sogenannten Riesenorgel im Dom zu St. Stephan, hat sich am 2. Oktober 2010 ein Komitee gebildet, das vorwiegend aus den Kindern und Enkeln des Orgelbauers besteht. An diesem Tag jährte sich die Weihe der Orgel zum 50. Mal.

Literatur Hans Haselböck: Sechs Jahrhunderte Orgelbau im Wiener Stephansdom. In: Hans Haselböck: Von der Orgel und der Musica Sacra. Historisch-kritische Beiträge zu Fragen von Orgelbau, Orgelkomposition und neuer Kirchenmusik. Doblinger, Wien 1988, ISBN 3-900695-03-2, S. 84–93. Günter Lade: Dom- und Metropolitankirche St. Stephan. In: Günter Lade: Orgeln in Wien. Edition Lade, Wien 1990, ISBN 3-9500017-0-0, S. 212–221.

Weblinks

Die Wiener Orgelbaudynastie Kauffmann bestand über 4 Generationen. In: Website des Orgelbaufördervereins Wien-Meidling. Kauffmann III.: 1910 – 1965: Johann Marcellinus Kauffmann. In: Kauffmann, Orgelbauerfamilie. In: Christoph Koscielny (Hrsg.): Orgeldatenbank Organ index.

Einzelnachweise

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