Der gute Göring ist ein deutsches Doku-Drama aus dem Jahr 2016. Die Produktion handelt von Albert Göring, dem Bruder von Hermann Göring, welcher in der Zeit des Zweiten Weltkrieges Dutzende Juden vor dem Tod rettete. Die Beziehung zwischen den Brüdern steht im Vordergrund und wird anhand von fünf historisch belegten Szenen verdeutlicht. Die Erstausstrahlung erfolgte am 10. Januar 2016 auf Das Erste.

Das Doku-Drama wurde in Zusammenarbeit mit Vincent TV und dem Norddeutschen Rundfunk produziert und im April 2015 vorrangig in Bückeburg sowie an verschiedenen Orten in Wolfenbüttel gedreht. Der Film wurde mit Mitteln des Nordmedia Fonds in Niedersachsen und Bremen gefördert.

Handlung Im filmischen Teil des Dokumentarspiels begegnen sich Hermann und Albert Göring in fünf Szenen, die historisch belegt sind. Bei einem dieser Treffen, das im Jahr 1935 spielt, bittet Hermann seinen um zwei Jahre jüngeren Bruder um Hilfe für die Schauspielerin Henny Porten, deren Mann Jude ist. Bei einer Begegnung im Dezember 1944 muss Hermann Göring seinen kleinen Bruder vor der Gestapo schützen, die ihn lange schon bespitzelt und mit dem Tode bedroht. Am 13. Mai 1945 sehen sich Hermann und Albert Göring zum letzten Mal in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Die Spielszenen ergänzen Interviews mit Albert Görings Tochter, seiner Stieftochter und den Kindern von Geretteten. Dazu kommt ein Interview mit Irena Steinfeldt, der Leiterin der Abteilung der Gerechten unter den Völkern in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.

Kritiken

Möglicher Interessenkonflikt Es wird auf einen möglichen Interessenkonflikt geprüft, weil Gerhard Spörl, der Ehemann von Patricia Schlesinger, die „Bereichsleiterin Kultur und Dokumentation“ im NDR, das Drehbuch dafür geschrieben hat.Nach rbb-Affäre um Patricia Schlesinger: „Allen Verantwortlichen im NDR war der mögliche Interessenskonflikt bewusst“

Weblinks

Pressemappe NDR Der gute Göring bei Phoenix

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2016 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Doku-Drama