Di shtifmuter ist der Titel eines jiddischen Stummfilmdramas, das bei der Filmgesellschaft Siła-kino entstand, die der Produzent Mordka (Mordechaj) Towbinzu Towbin vgl. Daniel Dziuban Szot: Pierwszy przedsiębiorca Towbin (T., der erste [Film-]Unternehmer), 20. Juli 2015, bei 1908 im damals zum Kaiserreich Russland gehörigen Warschau gegründet hatte; es kam unter dem polnischen Titel Macocha im Dezember 1911 in die Kinos.

Hintergrund Zugrunde lag dem Film das gleichnamige Bühnenstück von Jakub Gordin (jiddisch: יעקבֿ גאָרדין). Die Aufnahmen wurden in Warschau gemacht.

Weder der Name des Regisseurs noch der des Photographen sind überliefert.bei filmweb.pl wird gleichwohl als Regisseur Andrzej Marek und als Kameramann Stanisław Sebel angeführt. Bei ersterem könnte es sich um Andrzej Marekrecte Marek Arnsztejn, vgl. museumoffamilyhistory.com, bei letzterem um Stanisław Sebelauch: Zebel, Soebel, geboren am 4. Oktober 1886 in Warschau (damals Kaiserreich Russland), gestorben am 21. Februar 1946 in Łódź, Polen. Autor, Kameramann, Pionier des polnischen Kinos, vgl. Stanisław Konarski: Artikel “Stanisław Sebel (Soebel)” bei internetowy polski słovnik biograficzny gehandelt haben, welcher zu dieser Zeit für Siła-kino als Operateur arbeitete.vgl. Stanisław Konarski bei iPSB: “1912 pracował w laboratorium i jako operator dla przedsiębiorstwa filmowego «Siła».”

Der Film ist nicht erhalten.vgl. filmpolski.pl: Film nie zachował się do dnia dzisiejszego.

Abraham Izaak Kamiński drehte 1914 unter dem gleichen Titel bei der Kosmofilm des Henryk Finkelstein ein remake des Stoffesvgl. filmpolski.pl Macocha 1914, IMDb Di shtifmuter (1914) mit der Schauspielertruppe seines jiddischen Theaters.

Weblinks

Di sztifmuter (1911) bei filmweb.pl Macocha (1911) bei filmpolski.pl

Einzelnachweise

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