Das Massaker im Zabiokovlje war ein Kriegsverbrechen von nationalistischen serbischen Tschetnik-Einheiten unter der Führung des Woiwoden Petar Baćović (1898–1945) im dalmatinischen Hinterland des Biokovo-Gebirges am 29. August 1942. Die Tschetniks ermordeten 141 bis 147 kroatische Zivilpersonen in den Dörfern Rašćane, Kozica, Dragljane und Župa Biokovska bei Vrgorac, darunter die drei örtlichen katholischen Pfarrer. Einige der Opfer wurden vorher gefoltert, so wurden der Pfarrer von Rašćane Ivan Čondić (* 9. Juli 1886) und der Pfarrer von Župa Biokovska Josip Braenović (* 8. April 1902) lebend enthäutet. Außerdem wurden in den Orten 702 Häuser geplündert und niedergebrannt.
Hintergrund mini|Verlauf der Operation Albia. Erkennbar die Bewegung der Tschetnik-Einheiten im dalmatinischen Hinterland, bei der das Massaker am 29. August 1942 stattfand: von der Neretva östlich von Ploče (am 15.8.) über Vrgorac auf Dragljane, Kozica, Rašćane und Župa Biokovska. Das Massaker war der Beginn einer Reihe von Massentötungen der kroatischen Zivilbevölkerung durch die mit der faschistischen italienischen Besatzungsmacht kollaborierenden Tschetniks, die während der eigentlich gegen Tito-Partisanen gerichteten Militäroperation Albia begangen wurden.
Der verantwortliche Tschetnik-Kommandant Petar Baćović berichtete Draža Mihailović, dem Befehlshaber dieser sogenannten Jugoslawischen Armee im Vaterland danach:
Am 3. September antwortete Draža Mihailović:
Weblinks
Einzelnachweise
Zabiokovlje Kategorie:Konflikt 1942 Kategorie:Serbische Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg Kategorie:Kroatische Geschichte Kategorie:Serbische Militärgeschichte