Michelangelo Gasparini, auch Michel Angelo Gasparini (um 1670 in Lucca – um 1732 in Venedig) war ein italienischer Opernsänger (Countertenor), Gesangspädagoge und Komponist.
Leben Gasparini studierte Komposition bei Antonio Lotti und wirkte hauptsächlich in Venedig. Dort sang er auch im Januar 1697 die Rollen des Decio und des Geminio in der Venezianischen Erstaufführung des Tito Manlio von Matteo Noris (Libretto) und Carlo Francesco Pollarolo (Musik).
In Venedig eröffnete er auch eine Gesangsschule. Eine seiner Schülerinnen war Faustina Bordoni. Zudem komponierte er fünf Opern, die alle in Venedig aufgeführt wurden, sowie das Oratorium Santa Vittoria, Kammermusik, Kantaten und weitere Vokalwerke.
Werke 1695: Il principe selvaggio 1714: Rodomonte sdegnate 1718: Arsace 1719: Lamano 1724: Il più fedel tra gl’ amici
Literatur
Karl-Josef Kutsch, Leo Riemens: Großes Sängerlexikon. Unveränderte Auflage. K. G. Saur, Bern, 1993, Erster Band A–L, Sp. XXX, ISBN 3-907820-70-3
Einzelnachweise
Kategorie:Person (Republik Venedig) Kategorie:Opernsänger Kategorie:Countertenor Kategorie:Komponist (Barock) Kategorie:Komponist (Oper) Kategorie:Komponist (Italien) Kategorie:Gesangspädagoge Kategorie:Musiker (Venedig) Kategorie:Darstellender Künstler (Venedig) Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 18. Jahrhundert Kategorie:Mann