mini|Julian Krubasik beim Preis der deutschen Filmkritik am 15. Februar 2026 Julian Krubasik (geboren 1984 in München) ist ein deutscher Kameramann, Fotograf und Videodesigner.

Leben und Werk Nach dem Abitur arbeitete Krubasik als Kameraassistent, bevor er 2006 in der Filmklasse am College of Art in Scotland in Edinburgh studierte. Danach verbrachte er einen sechsmonatigen Studienaufenthalt in Bangalore, wo er an der Shrishti School of Art & Design Kurse belegte. Ab 2010 studierte er an der Hochschule für Fernsehen und Film München in München. Seither arbeitet er für Underground und Nachwuchs-Regisseure wie Katrin Arendt, Erec Brehmer, David Clay Diaz, Andreas Irnstorfer und Anatol Schuster. 2013 begann er auch als Videodesigner im Theater zu arbeiten. Seither arbeitete er für mehrere Inszenierungen von Stephan Kimmig, in München, Frankfurt, bei den Salzburger Festspielen und in Zürich.

Seine Arbeiten als Kameramann wurden auf einer Reihe internationaler Filmfestivals gezeigt, beispielsweise beim Festival de Cannes 2011 und 2012, auf Camerimage 2013 oder der Berlinale 2015 und 2016. Der Kurzfilm Ein idealer Ort wurde im Rahmen der Berlinale 2015 in der Sektion Perspektive Deutsches Kino gezeigt, und Krubasik wurde gemeinsam mit seinen Kommilitonen der HFF für seine Arbeit am Film von einer internationalen Jury mit dem Jurypreis Dialogue en perspective ausgezeichnet.Berlinale 2015 HFF-Studierende und ein Absolvent geehrt In: Bayerischer Rundfunk Online, 20. August 2015.

Theaterarbeiten mit Stephan Kimmig 2013: Plattform von Michel Houellebecq an den Münchner Kammerspielen 2013: Der Idiot nach Dostojewski am Schauspiel Frankfurt 2015: Clavigo von Goethe bei den Salzburger Festspielen (gemeinsam mit Lambert Strehlke) 2015: Die Jungfrau von Orleans von Schiller am Schauspielhaus Zürich

Filmografie (Auswahl) 2008: Stopover (Kurzfilm) 2009: María's Way (Dokumentarfilm) 2011: Nataly (auch Regie) 2014: Shoot Me! (Kurzfilm) 2015: Ein idealer Ort (Kurzfilm) 2016: Agonie 2017: Luft 2017: La Palma 2018: Die defekte Katze 2018: Alles ist gut 2018: Die Geheimnisse des Schönen Leo 2019: Hi, Ai 2019: Mein Ende. Dein Anfang. 2019: Out of Place (Dokumentarfilm) 2019: Polizeiruf 110 – Der Ort, von dem die Wolken kommen 2021: Katakomben 2021: Me, We 2022: Wir sind dann wohl die Angehörigen 2023: Wir haben einen Deal 2023: Plastic Fantastic (Dokumentarfilm) 2023: Nach der Arbeit (Dokumentarfilm) 2023: Falling into Place 2024: Querschuss 2025: Naked (Fernsehachtteiler) 2025: Born to Fake

Auszeichnungen 2013: Publikumspreis bei goEast, Festival des mittel- und osteuropäischen Films – für seinen eigenen Film Nataly 2014: Videodox Förderpreis des UNDERDOX Film Festivals – für Kafan von Narges Kalhor 2014: Nominierung im Rahmen des Deutschen Kurzfilmpreises 2015: Jurypreis Dialogue en perspective im Rahmen der Berlinale 2015 – für Ein idealer Ort von Anatol Schuster 2022: Deutscher Kamerapreis Beste Kamera / Dokumentation / Doku-Serie

Weblinks

Julian Krubasik bei der Agentur SCHLAG Julian Krubasik offizielle Website

Einzelnachweise

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