mini|Ann Allebach Ann Jemima Allebach (* 8. Mai 1874 im Montgomery County, Pennsylvania; † 27. April 1918) war eine US-amerikanische Geistliche, Lehrerin und Suffragette. Sie war die erste Frau, die in Nordamerika zur Pfarrerin der Mennoniten ordiniert wurde, und nach ihrer Bestellung am 15. Januar 1911 dauerte es bis zur Ordination der nächsten mennonitischen Pfarrerin bis zum Jahr 1973.

Allebach war außerdem die erste Frau aus dem Kings County, New York (Brooklin), die als Delegierte für einen Parteitag auf nationaler Ebene ausgewählt wurde. Sie wurde 1912 als Delegierte für den Eighteenth Assembly District der State Convention der Progressive Party in Syracuse zur Republican National Convention in Chicago entsandt, durfte aber schließlich nicht daran teilnehmen.The Brooklyn Daily Eagle. 1913.

Jugend und Ausbildung Allebach wurde am 8. Mai 1874 im Montgomery County, Pennsylvania geboren und wuchs in der Nähe von Schwenksville auf.The Reading Eagle. 1911. Ihre Eltern waren Sarah Markley Allebach und der Bankier und Postmeister Jacob R. Allebach. Als Kind gründete sie ein Chapter der Young People’s Society of Christian Endeavour in ihrer Heimatstadt. 1893 wurde sie Leiterin einer Schule in East Orange, New Jersey und nahm ihr Collegestudium auf. Sie studierte am Ursinus College, der New York University, der Columbia University und am Union Theological Seminary. Nach ihrem Studium lehrte sie am Perkiomen Seminary in Pennsburg, Pennsylvania.

Weiteres Leben Ordination Sie erbat vom Pfarrer ihrer Heimatkirche und einem Pfarrer in Philadelphia die Ordination. Ihrem Ersuchen wurde stattgegeben,Fretz: 1990. obwohl in diesem Teil von Pennsylvania noch mehrere Jahrzehnte eine allgemeine Opposition zu Pfarrerinnen bestand.Skinner Keller: 2006. Sie wurde am 15. Januar 1911 in der First Mennonite Church in Philadelphia zur Pfarrerin ordiniert. Sie kehrte nach New York City zurück und lebte in Brooklyn.

Suffragette Nach ihrer Rückkehr nach New York City hielt sie Reden über das Recht der Frauen, Predigten zu halten, und sie unterstützte die Bemühungen um das Frauenwahlrecht. In Brooklyn predigte sie von 1913 bis 1915 an der Marcy Avenue Baptist Church.The Brooklyn Daily Eagle. 1916. Sie war auch Seelsorgerin für die Armen und wurde regelmäßig eingeladen, in Pennsylvania zu predigen. 1916 wurde sie zur Pfarrerin der Sunnyside Reformed Church auf Long Island berufen.

Sie starb am 27. April 1918 an den Folgen eines Herzanfalls.

Literatur

Rosemary Skinner Keller, Rosemary Radford Ruether, Marie Cantlon: Women of Anabaptist Traditions. In: Encyclopedia of Women and Religion in North America: Women and religion: methods of study and reflection. Band 1, Indiana University Press, Bloomington, Indiana 2006, ISBN 0-253-34685-1, S. 268, (books.google.com).

Einzelnachweise

Kategorie:Mennonitischer Geistlicher (20. Jahrhundert) Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert) Kategorie:Frauenrechtler (Vereinigte Staaten) Kategorie:Person (Brooklyn) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1874 Kategorie:Gestorben 1918 Kategorie:Frau