Olympiakos SFP 150px Vereinsdaten Gegründet: 10. März 1925 Vereinsfarben: Rot, Weiß Anschrift: Olympiakos Nautathlitikes Egatastasis Olympiakou GR-185-34 Pireas Website: www.osfp.gr

Olympiakos SFP, vollständiger Name: Olympiakos Syndesmos Filathlon Peiraios (deutsch: ‚Olympische Vereinigung der Sportfreunde von Piräus‘), (, vollständig: ), umgangssprachlich als Olympiakos Piräus bzw. nur Olympiakos bekannt, ist ein aus Piräus stammender Sportverein, der mehrere erfolgreiche Abteilungen unterhält.

Geschichte Olympiakos SFP wurde am 10. März 1925 gegründet. Die Mitglieder der Vereine „Piräus Sport- und Fußballverein“ und „Fußball-Fan-Club von Piräus“ sprachen sich 1925 auf einer historischen Versammlung für die Fusion beider Vereine aus. Die Gründungsmitglieder des neuen Vereins, Notis Kamperos und Michalis Manouskos, wurden zum Namensgeber. Notis Kamperos schlug den Namen Olympiakos vor, Michalis Manouskos, der zum ersten Präsidenten gewählt wurde, vervollständigte ihn mit dem Zusatz Syndesmos Filathlon Peiraios. Dem zunächst als Fußballklub gegründeten Verein folgten über die Jahre hinweg weitere Abteilungen. So wuchs Olympiakos zu einem der erfolgreichsten und größten Vereine Griechenlands auf, der durch mehrere internationale Erfolge auch über seine Landesgrenzen hinaus bekannt ist.

Abteilungen Fußball Männer

Gemessen an nationalen Meisterschaften, ist Olympiakos Piräus mit weit über 40 Titeln das vierterfolgreichste Team Europas. Lediglich die Vereine Glasgow Rangers, Linfield FC und Celtic Glasgow zählen zu Anfang des 21. Jahrhunderts in ihren heimischen Wettbewerben mehr Meisterschaftstitel als Olympiakos. Griechischer Meister (48×): 1931, 1933, 1934, 1936, 1937, 1938, 1947, 1948, 1951, 1954, 1955, 1956, 1957, 1958, 1959, 1966, 1967, 1973, 1974, 1975, 1980, 1981, 1982, 1983, 1987, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2020, 2021, 2022, 2025 Griechischer Pokalsieger (29×): 1947, 1951, 1952, 1953, 1954, 1957, 1958, 1959, 1960, 1961, 1963, 1965, 1968, 1971, 1973, 1975, 1981, 1990, 1992, 1999, 2005, 2006, 2008, 2009, 2012, 2013, 2015, 2020, 2025 Griechischer Supercup (5×): 1980, 1987, 1992, 2007, 2025Greek Super Cup Winner worldfootball.net Balkanpokal (1×): 1963 UEFA Europa Conference League (1×): 2024

Frauen Im Jahr 2025 gründete der Sportverein Olympiacos SFP eine Frauenfußballabteilung, die die Meisterschaft der 3. Nationalliga gewann.Αήττητος πρωταθλητής ο Θρύλος, με... 136-0! (Die "Legende" ist ein ungeschlagener Champion mit einer Bilanz von 136-0!) olympiacossfp.gr (griechisch)

Basketball Männer

Die Basketballabteilung des Olympiakos weist auf eine über 80-jährige Tradition zurück, die den Verein durch eine Anzahl nationaler sowie internationaler Erfolge zu einem der größten und bekanntesten Basketballklubs Europas aufsteigen ließ. Zu den ersten Stars der Mannschaft zählten in den 1950er und 1960er Jahren die Gebrüder Spanoudakis. Mit ihnen feierte der Verein seine ersten beiden griechischen Meisterschaften im Basketball. In den 1970 und 1980er Jahren waren es Stars wie Steve Giatzoglou und Giorgos Kastrinakis, die Olympiakos zu zwei weiteren Meistertiteln und zu vier nationalen Pokalerfolgen führten. In den 1990er Jahren stieg Olympiakos endgültig zu einer der führendsten Kräfte Europas auf. Unter Startrainer Giannis Ioannidis gewann der Verein vier Meisterschaften in Folge, sicherte zudem einen weiteren nationalen Pokalerfolg und stand zweimal im Finale der European League, dem damals höchstdotierten Vereinswettbewerb im europäischen Basketball. Nachdem Ioannidis den Verein verlassen hatte, übernahm zur Saison 1996/97 Dušan Ivković dessen Posten. Der Serbe führte, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, Olympiakos zur Titelverteidigung der griechischen Meisterschaft und des Pokalwettbewerbs und sicherte dem Verein den ersten internationalen Erfolg durch den Gewinn des damals in Euroleague umbenannten höchsten europäischen Wettbewerbs. Weitere nationale und internationale Erfolge folgten ab 2010. Getragen wurde die Mannschaft unter anderem durch ihre heutigen Starspieler Vasilis Spanoulis und Giorgos Printezis.

Titel: Griechischer Meister (16×): 1949, 1960, 1976, 1978, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 2012, 2015, 2016, 2022, 2023, 2025, 2026 Griechischer Pokalsieger (12×): 1976, 1977, 1978, 1980, 1994, 1997, 2002, 2010, 2011, 2022, 2023, 2024Κυπελλούχος ο Ολυμπιακός με διαφορά… ύψους από τον Παναθηναϊκό (Olympiacos gewinnt den Pokal mit einem Höhenunterschied von ... vor Panathinaikos) sport-fm.gr (griechisch) Griechischer Supercup (4×): 2022, 2023, 2024, 2025 Europapokal der Landesmeister (1×): 1997 EuroLeague (3×): 2012, 2013, 2026 Intercontinental Cup (1×): 2013

Frauen Olympiakos SFP 150px Basketball, Frauen Gegründet: 1947 Vereinsfarben: Rot, Weiß Stätte: Stadion des Friedens und der Freundschaft Trainer: Athanasios Niklas Liga: A1 Ethniki Gynekon2025/26 Rang 3 Unter dem damaligen Vereinspräsidenten Michalis Manouskos gründeten 1947 einige Volleyballspielerin des Vereins die erste Basketballmannschaft für Frauen. Diese hatte Bestand bis etwa Anfang der 1960er Jahre, bevor sich die Mannschaft wieder auflösen sollte. So startete 1967 die erste griechische Meisterschaft im Frauenbasketball ohne Beteiligung von Olympiakos. Ab 2010 mehrten sich Stimmen im Verein, die dazu aufriefen, die inaktive Abteilung wieder zu reaktivieren. Im Sommer 2015 verkündete der Vorstand die Wiederaufnahme einer Basketballabteilung für Frauen. Durch die Fusion mit der Frauenbasketballmannschaft des AO Helleniko und deren übernommene Erstligalizenz war Olympiakos ab der Saison 2015/16 sofort für die erste Liga spielberechtigt. Die Hauptrunde der Saison beendeten die Frauen ohne Niederlage. Das nächste Highlight setzte die Mannschaft mit dem Einzug in das abschließende Final-Four-Turnier des heimischen Pokalwettbewerbs. In der auf Lefkada ausgetragenen Endrunde hatte Olympiakos zunächst im Halbfinale die Frauen des PAOK Saloniki bezwungen, um im Finale mit einem Sieg über Panathinaikos ihren ersten Titel feiern zu können. Den zweiten Titel erspielten sich die Frauen mit der griechischen Meisterschaft. Nachdem die Mannschaft auch in den Playoff-Spielen weiter ungeschlagen geblieben war, traf sie im Finale erneut auf die Frauen des Panathinaikos. Die Saison 2015/16 beendete Olympiakos in beiden angetretenen Wettbewerben ohne Niederlage. Beide Titel konnten in der darauf folgenden Saison verteidigt werden.

+ Höchste Siege in der A1 Ethniki: Begegnung Ergebnis Differenz Saison Olympiakos – Aris Petroupolis 115-36 +79 2015/16 Olympiakos – Panathinaikos AthenOlympiakos besiegt Panathinaikos mit 102-29 102-29 +73 2017/18

Titel: Griechischer Meister (9×): 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2022, 2023, 2024, 2025 Griechischer Pokalsieger: (6×): 2016, 2017, 2018, 2019, 2022, 2025 Griechischer Supercup (1×): 2025

Volleyball Männer

Eine Volleyballabteilung für Männer unterhält der Verein seit 1926. Mit dem Gewinn der Stadtmeisterschaft von 1931 und 1932 sicherte sich die Mannschaft ihre ersten Titel im Volleyball. Die durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochene panhellenische Meisterschaft wurde ab 1960 wieder aufgenommen und ebnete damit den erfolgreichen Weg des Olympiakos. In der Saison 1967/68 sicherten sich sowohl die Jugendabteilung als auch die erste Mannschaft des Vereins ihre ersten panhellenischen Meisterschaften. Griechischer Meister (32×): 1968, 1969, 1974, 1976, 1978, 1979, 1980, 1981, 1983, 1987, 1988, 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1994, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2009, 2010, 2011, 2013, 2014, 2018, 2019, 2021, 2023, 2024 Griechischer Pokalsieger (18×): 1981, 1983, 1989, 1990, 1992, 1993, 1997, 1998, 1999, 2001, 2009, 2011, 2013, 2014, 2016, 2017, 2024, 2025 „Melina Mercouri“ Cup (1×): 1994 * Griechischer Supercup (4×): 2000, 2010, 2024, 2025 Griechischer Ligacup (8×): 2013, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2025, 2026 Beach Volleyleague (1×): 2016 Pokal der Pokalsieger (1×): 1996 Top Teams Cup (1×): 2005 Challenge Cup (1×): 2023

Hinweis: • 1994 wurde der griechische Pokal abgesagt und ein Final-4-Turnier zum Gedenken an Melina Merkouri ausgetragen. Die internationalen Spieler fehlten aufgrund der Weltmeisterschaft 1994. Im Finale besiegte Olympiakos Piräus Aris Thessaloniki mit 3:0 und gewann den Titel.Η Χρυσή Βίβλος του Κυπέλλου Ελλάδας ανδρών (Das „Goldene Buch“ des griechischen Volleyballpokals) volleyball.gr (griechisch)

Frauen Olympiakos SFP 150px Volleyball, Frauen Gegründet: 1930 Vereinsfarben: Rot, Weiß Stätte: Melina Merkouri Halle Trainer: Branko Kovačević Liga: VolleyLeague Gynekon2025/26 Rang 5 Der zuvor oft den Vizemeisterstellende Verein durchbrach die Dominanz seiner Konkurrenten Anfang 2010, als die Frauen des Olympiakos sich, mit dem nationalen Pokalerfolg zur Saison 2010/11, ihren ersten Titel erspielen. Im auf Samos ausgetragenen Finale, besiegte die Mannschaft des Olympiakos die Frauen des AEK Athen mit 3:2 Sätzen. Diesen Pokal verteidigte das Team dann auch mehrere Jahre in Folge und auch die erste Meisterschaft konnte zur Saison 2012/13 realisiert werden, welche ebenfalls, mehrmals in Folge verteidigt werden konnte. Olympiakos stieg zu der dominierenden Frauenmannschaft im Volleyball auf nationaler Ebene auf. Im internationalen Wettbewerb erreichten die VolleyballFrauen das Finale des Challenge Cup zur Saison 2016/17. Zwar besiegten sie den favorisierten Bursa Büyükşehir Belediyespor mit 3:2 Sätzen im Hinspiel, unterlagen dann aber mit 0:3 Sätzen im Rückspiel.Ein Bravo an die Mädchen des Olympiakos (griechisch) Zur Neuauflage dieses Finale kam es bereits ein Jahr später mit einem dieses Mal glücklicheren Ausgang für Olympiakos, der somit seinen ersten internationalen Titel zelebrieren konnte. Zwar hatten die Frauen das Hinspiel mit 2:3 Sätzen verloren, setzen sich aber im Rückspiel mit 3:1 Sätzen durch. Mit der Verteidigung der griechischen Meisterschaft und dem Gewinn des heimischen Pokals, feierte der Volleyballverein sein erstes Triple in der Geschichte,

Titel: Challenge Cup: 2018 Griechischer Meister (9×): 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2025 Griechischer Pokalsieger (11×): 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2024, 2025 Griechischer Supercup (1×): 2024

Bekannte Spielerinnen:

Zu den bekanntesten Spielerinnen, die für Olympiakos spielen oder spielten, gehören:

Wasserball Männer Olympiakos SFP 150px Wasserball, Männer Gegründet: 1925 Vereinsfarben: Rot, Weiß Stätte: Papastrateio Halle Trainer: Elvis Fatović Liga: Champions League Men 2025/26 Rang 4 Water Polo League 2025/26 Rang 1

Griechischer Meister (40×): 1927, 1933, 1934, 1936, 1947, 1949, 1951, 1952, 1969, 1971, 1992, 1993, 1995, 1996, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019,Legenderes Double und siebte Meisterschaft in Folge gazzetta.gr (griechisch) 2020, 2021, 2022, 2023,Ολυμπιακός: «Ένας σύλλογος Θρύλος» (Olympiacos: „Ein legendärer Klub“) (griechisch) 2024, «Δυναστεία» Ολυμπιακού, πρωταθλητής και νταμπλούχος, 13-9 τον ΝΟΒ (pics) (Olympiacos „Dynasty“, Meister und Zweitplatzierter, 13-9 gegen NOV) koe.org.gr (griechisch) 2025, 2026Ακλόνητη η ερυθρόλευκη “δυναστεία” - Πρωταθλητής και νταμπλούχος ο Ολυμπιακός, 17-12 τον Παναθηναϊκό και 3-0 νίκες (Die rot-weiße „Dynastie“ ist unerschütterlich – Olympiakos ist Meister und Doppelsieger, mit einem 17:12-Sieg gegen Panathinaikos und einem 3:0-Sieg (Bilder, Highlights).) waterpololeague.gr (griechisch)