Der Aso-Kujū-Nationalpark (, Aso Kujū Kokuritsu Kōen) liegt auf der japanischen Insel Kyūshū in den Präfekturen Kumamoto und Ōita. Das Parkgebiet teilt sich auf in eine besonders geschützte, besondere und gewöhnliche Zone.
Der Nationalpark, gelegen im zentralen Gebiet von Kyūshū, wurde bei seiner Eröffnung 1934 Aso-Nationalpark (, Aso Kokuritsu Kōen) genannt. 1986 erfolgte die Umbenennung in Aso-Kujū-Nationalpark. Der Nationalpark ist bekannt für seine heißen Quellen, vor allem aber wegen des Vulkans Aso und Kujū-san, der höchsten Erhebung der Insel. Kujū, ein erloschener Vulkan, ist 1787 m hoch.
Flora und Fauna Sein Gipfel zeigt alpine Flora, seine Hänge dichte Bewaldung. Farbige Azaleen (miyama kirishima) findet man hier und sonst nur auf Kyūshū. Aso und Kujū haben Hochflächen, die als Weidegebiet für Kühe genutzt werden. Im Parkgebiet leben einige seltene Schmetterlingsarten, die sich von Gras ernähren, wie beispielsweise die Art Shijimiaeoides divinus von Sophora flavescens und der Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling vom Großen Wiesenknopf.
Tourismus Innerhalb eines Jahres besuchen etwa 20,5 Millionen Personen den Nationalpark (Stand 2014).
Galerie
Literatur S. Noma (Hrsg.): Aso-Kujū National Park. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 69. Mary Sutherland, Dorothy Britton: National Parks of Japan. 1. Auflage, 1980, ISBN 4-7700-0532-6, S. 135–137
Weblinks
Aso-Kujū-Nationalpark auf japan-guide.com (englisch) Aso-Kujū-Nationalpark auf env.go.jp (englisch)
Einzelnachweise , Umweltministerium, abgerufen am 6. Januar 2022
Kategorie:Nationalpark in Japan Kategorie:Geographie (Präfektur Kumamoto) Kategorie:Geographie (Präfektur Ōita) Kategorie:Vulkangebiet in Japan Kategorie:Schutzgebietsgründung 1934