Kleinsendelbach ist eine Gemeinde im Landkreis Forchheim (Regierungsbezirk Oberfranken).

Geographie Geographische Lage

Die Gemeinde liegt etwa 15 Kilometer östlich von Erlangen und etwa 15 Kilometer nördlich von Nürnberg im Tal der Schwabach. Kleinsendelbach ist das südlichste Dorf Oberfrankens.

Nachbargemeinden Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Neunkirchen am Brand, Igensdorf, Eckental, Kalchreuth, Dormitz.

Gemeindegliederung Die Gemeinde Kleinsendelbach hat 5 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben): Kleinsendelbach (Kirchdorf) Neubau (Einöde) Schellenberg (Dorf) Schleinhof (Einöde) Steinbach (Dorf)

Es gibt nur die Gemarkung Kleinsendelbach. Sie hat eine Fläche von 7,501 km² und ist in 1922 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3902,84 m² haben.

Geschichte Bis zur Gemeindegründung Die Ortsteile wurden 1062 erstmals urkundlich erwähnt. Kleinsendelbach gehörte zum Hochstift Bamberg, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

20. Jahrhundert 1982 wurde Kleinsendelbach als schönstes Dorf des Landkreises Forchheim ausgezeichnet.

Verkehrsgeschichte Kleinsendelbach hatte früher einen Bahnhof der Bahnstrecke Erlangen–Eschenau, die allerdings stillgelegt ist.

Politik Bürgermeisterin Erster Bürgermeister ist seit 2026 Wolfgang Höger (Unabhängige Wählergruppe). Zum Stellvertreter wurde Peter Wartenfelser (Dorfgemeinschaft) gewählt. Vorgänger waren Gertrud Werner (Unabhängige Wählergruppe) von 2008 bis 2026, Albert Güßregen von 2002 bis 2008, Alfred Schramm von 1975 bis 2002 und Willi Kupfer von 1960 bis 1975. Die drei Letzteren gehörten der Wählergruppe Dorfgemeinschaft Kleinsendelbach an.

Gemeinderat Der Gemeinderat von Kleinsendelbach hat 12 Mitglieder zuzüglich der Ersten Bürgermeisterin. Die Gemeinderatswahlen führten zu folgenden Ergebnissen: Dorfgemeinschaft (DGem) Unabhängige Wählergruppe (UWK) Miteinander im Ort (MiO) SPD Gesamt 2026 3 5 4 - 12 Sitze 2020 6 6 - - 12 Sitze 2014 6 6 - - 12 Sitze 2008 6 6 - - 12 Sitze 2002 6 5 - 1 12 Sitze (Stand: Kommunalwahl am 8. März 2026)

Verwaltung Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dormitz.

Wappen

Sehenswürdigkeiten und Infrastruktur Bauwerke mini|hochkant|Die Kapelle in Steinbach Kirche St. Heinrich (erbaut 1952) Kapelle Steinbach (im Jahre 1921 erbaut) Heilig-Kreuz-Kapelle Schellenberg Kapelle Kleinsendelbach

Gemeindliche Einrichtungen Gemeindliches Kinderhaus Freiwillige Feuerwehr Kleinsendelbach Freiwillige Feuerwehr Steinbach Freiwillige Feuerwehr Schellenberg

Freizeit- und Sportanlagen Zwei Sportplätze Skaterbahn Basketballplatz Zwei Spielplätze, einer in Schellenberg und einer in Steinbach

Literatur

Weblinks

Gemeinde Kleinsendelbach

Einzelnachweise

Kategorie:Ersterwähnung 1062 Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)

Kategorie:Ort an der Schwabach (Regnitz) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Forchheim